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Willkommen für ausländische Studierende

Empfang im Rathaus Willkommen für ausländische Studierende

Bereits zum zweiten Mal hat der Marburger Ausländerbeirat neue ausländische Marburger Studierende im Marburger Rathaus empfangen.

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Goharik Gareyan (links) begrüßte zusammen mit Oberbürgermeister Egon Vaupel (vorne rechts) die neuen ausländischen Studierenden. Foto: Heiko Krause

Marburg. Rund 60 der insgesamt etwa 150 Eingeladenen waren gekommen, als die Ausländerbeiratsvorsitzende Goharik Gareyan sie im historischen Saal begrüßte. Wie sie erklärte, habe der Ausländerbeirat in Marburg 15 Mitglieder aus 13 Ländern. Und dieser werde die Studierenden so gut wie möglich in allen Angelegenheiten unterstützen. Die Universitätsstadt Marburg, so Gareyan, habe eine ganz besondere Willkommenskultur und sie sei sicher, dass die neuen Studierenden eine Menge Freunde finden würden. Und Beirats-Geschäftsführerin Maria Hennig ergänzte, dass man auch gerne Kontakte zu Migrantenorganisationen herstelle, wenn die Studenten mit Menschen aus ihrem Kulturkreis zusammenkommen wollten.

Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) berichtete, dass in Marburg Menschen aus etwa 140 unterschiedlichen Nationen leben würden. „Wir freuen uns immer Gäste zu haben, die vielleicht auch ihr ganzes Leben da bleiben“. Die Universitätsstadt verglich das Stadtoberhaupt mit einer Hafenmetropole, denn durch die Uni würden wie dort ständig andere Menschen kommen und gehen. „Und Marburg ist eine junge Stadt“, so Vaupel.

Internationale Kuchen

Von den etwa 80000 Einwohnern Marburgs seien schließlich ­23000 Studierende, 15000 gingen zur Schule und weitere 5000 befänden sich in Ausbildung oder Berufsvorbereitung. „Manchmal sehe ich sie tagsüber nicht so intensiv wie in der Nacht“, scherzte Vaupel in Richtung der jungen Leute, aber Freizeit gehöre schließlich auch dazu. Er wünsche sich, dass die Studierenden am Leben in der Stadt teilnehmen.

Bevor nach dem offiziellen Teil im Foyer internationale Kuchenspezialitäten warteten, stellten sich zunächst die anwesenden Beiratsmitglieder mit ihren Aufgabenbereichen vor. Anschließend erhielten die Studierenden noch Informationen über den „Aufenthalt zwecks Studium“.

Vaupel hatte darauf verwiesen, dass er durchaus wisse, dass es bürokratische Hürden gebe, diese so gering wie möglich zu halten, sei aber das Ziel. Martin Cronau, Leiter der Ausländerbehörde, erklärte den Studierenden, was sie zu beachten hätten. Maria Hennig verwies darauf, dass Amtsdeutsch nicht immer einfach zu verstehen sei. Der Ausländerbeirat habe deshalb ein zusätzliches Informationsblatt in einfachem Deutsch entwickelt und eine englische Übersetzung sei auch beigefügt. Es sei sehr wichtig, dass es zugunsten der Studierenden eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden gebe, so die Geschäftsführerin.

von Heiko Krause

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