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Wie sich Marburger abkühlen

Sommerhitze Wie sich Marburger abkühlen

Die Leute schwimmen, planschen, tauchen, lachen, essen Eis, sonnen sich - der Sommer ist wieder da.

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Sonja Neitzke (links) und Isabel Campos suchen Abkühlung beim Schwimmen im Aquamar in Marburg.

Quelle: Yannic Bakhtari

Marburg. Zum Ende der Ferien heißt es wieder schwitzen - und zwar gehörig. Doch für all diejenigen, die nur bei richtig heißen Temperaturen ins Freibad gehen, ist jetzt die Gelegenheit dazu: Um die 30 Grad Celsius waren es gestern, gefühlt aber mehr als 32 und auch heute sowie am Freitag sollen die Temperaturen weiter steigen.

Viele Leute suchen bei der Hitze natürlich nach geeigneter Abkühlung. Die 27-jährige Sandra Durneikaite und Farnac Jafari (25, beide aus Marburg) sind in diesem Jahr zum ersten Mal im Aquamar, weil sie „vorher keine Zeit hatten“. Durneikaite empfindet den Sommer bisher als „zu kurz mit zu wenigen schönen Tagen“, deshalb nutzt die Studentin die Chance, bei dem schönen Wetter im Spätsommer noch ein wenig Sommerflair aufkommen zu lassen.

Doch die Hitze kann auch gefährlich werden: Noch bis zum Wochenende muss in Hessen aufgrund eines kräftigen Hochdruckgebiets über Polen mit starker Wärmebelastung gerechnet werden, schreibt der Deutsche Wetterdienst. Luft aus den Subtropen erreicht auch Marburg und die Region.

Für den Marburger Bademeister Lukas Huck (21) bedeutet das: mehr Badegäste und erhöhte Vorsicht. Dennoch „geben die Leute vermehrt aufeinander Acht, das ist schön“. Sein wichtigster Tipp, um Unfälle zu vermeiden: „Auf den eigenen Körper achten.“ Huck sagt noch, dass er manchmal gerne mit den Gästen tauschen und ins Wasser eintauchen möchte, doch „glücklicherweise musste ich in dieser Saison noch nicht ins Becken springen, um Gäste zu retten“. Das wäre ja auch nicht wünschenswert.

Nicht nur in Freibädern vergnügen sich die Menschen, auch in Seen, doch Marion Laukel (52) und ihr Sohn Leon (11, beide aus Sterzhausen) mögen das „saubere“ Schwimmbad mehr. Zusammen mit dem achtjährigen Sisqo van Elkan gehen sie zum Abkühlen oft schwimmen. Sisqo hat noch einen Trick: einen Star-Wars-Taschen-Ventilator. Und wenn auch das nicht hilft, rät die 23-jährige Marburgerin Teona Poshadze zu „dreimaligem Duschen am Tag“. Ansonsten bleibt nur noch: in Lethargie verfallen und nichts tun.

von Yannic Bakhtari

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