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Wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit

Kita "Kleine Strolche" Wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit

Der Arbeitskreis Soziale Brennpunkte (AKSB) hat sein neues Krippenangebot und den fertigen Anbau der Kita „Die kleinen Strolche“ vorgestellt.

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Vorgestellt wurde bei der Eröffnung auch die Gruppe „Kleine Forscher“.

Quelle: Lisa-Martina Klein

Marburg. Zusätzlich zu den 45 Kita-Plätzen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren und der Eltern-Kind-Gruppe „Zusammenwachsen“ gibt es in der Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche“ im Waldtal seit September auch ein Krippenangebot. Zehn Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren können dort von vier Erzieherinnen betreut werden.

Zurzeit nutzen sieben Kinder das Betreuungsangebot, bis zum Sommer werden die zehn Plätze ausgeschöpft sein. Die Gruppe „Zusammenwachsen“ richtet sich ebenfalls an Kinder unter drei Jahren, die dort mit ihren Eltern spielen und lernen können.

Zusätzlich, so betonte Kita-Leiterin Hildegard Fries-Kopper bei der offiziellen Eröffnung der Krippe, kann im Anschluss an die Krippe ein „sanfter Übergang“ in die Kita stattfinden. Durch die Umstrukturierung habe eine intensive Vernetzung stattgefunden, sagte Fries-Kopper. „Neben der gemeinschaftlichen Nutzung von Funktionsräumen wie der Bibliothek können alle pädagogischen Angebote in unserem Haus wahrgenommen werden.“

Im neu angelegten Anbau befindet sich die Gruppe „Zusammenwachsen“, ein großer Besprechungsraum und die Lernwerkstatt, in der Kinder forschen und ihren Fragen mit kleinen Experimenten „wissenschaftlich“ nachgehen können.

650 000 Euro hatte die Stadt Marburg in den rund 130 Quadratmeter großen Anbau auf zwei Etagen, die Außenanlage, den Umbau der Krippenräume (vorher Räumlichkeit für „Zusammenwachsen“), die Erweiterung der Fotovoltaik-Anlage und den Brandschutz investiert.

Team legt großen Wert auf Zusammenarbeit mit Eltern

„Es ist Zeit, danke zu sagen“, sagte Sabine Luster, stellvertretende Geschäftsführerin und richtete sich damit an die zahlreich erschienenen Gäste aus Politik und der Stadtverwaltung, die an der Verwirklichung des Projektes mitgewirkt hatten.

Fries-Kopper hob hervor, dass die Kita nun auch den Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahren erfüllt. „Wir können Kindern und Eltern ein wohnortnahes Angebot bereiten, das sich an den Bedürfnissen und Interessen der Familien orientiert, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert und Eltern in ihrer Erziehungsverantwortlichkeit unterstützt und begleitet“, sagte Fries-Kopper. In der Krippe fänden die Eltern und Kinder ein liebevolles und kompetentes Team, das großen Wert auf eine Zusammenarbeit mit den Eltern lege und sich neben der Betreuung auch um die Bildung und Förderung der Kinder kümmere.

Außerdem seien die Öffnungszeiten angepasst worden, die Kita habe nun von 8  bis 17 Uhr geöffnet.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) lobte, dass die Kita mit angeschlossener Krippe einen wichtigen und nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Chancengleichheit leiste. Wichtig sei vor allem auch die Miteinbeziehung der Eltern.
„Hier geschieht mehr als nur Kinderbetreuung. Hier wird ein Zugang zu den Familien geschaffen, und wichtige Fragen wie zum Beispiel, wie der Übergang in die Schule verlaufen soll, werden so gemeinsam geklärt“, sagte Kahle.

von Lisa-Martina Klein

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