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Weidenhäuser füllen Höfe mit Leben

Höfefest Weidenhäuser füllen Höfe mit Leben

In den Gassen und Höfen in Marburgs Stadtteil Weidenhausen herrschte am Samstag beim Höfefest ausgelassene Feierstimmung.

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Quelle: Peter Gassner

Clown, Breakdance und Musik. Den Besuchern des Weidenhäuser Höfefests wurde auch dieses Jahr viel Abwechslung geboten. Zum zehnjährigen Bestehen des Festes kamen erneut tausende Besucher zum Höfefest, das sich inzwischen zu einem der größten Stadtteilfeste in Marburg entwickelt hat. Insgesamt 36 Veranstalter in 13 Höfen gestalteten das Programm des Straßenfestes in ehrenamtlicher Tätigkeit.

Organisiert wurde das Event von der Aktionsgemeinschaft Weidenhausen mit dem Vorsitzenden Michael Schneider. „Bei einem Fest dieser Größe mit hunderten von Beteiligten und Helfern ist natürlich auch vieles abzusprechen“, sagte dieser. Dennoch seien es „die Weidenhäuser, die diesen Rahmen mit Leben füllen und bestimmen, was sie auf ihren Höfen gern veranstalten möchten.“

Flohmarkt und Breakdance

Um 15 Uhr begann die Veranstaltung am Samstag und reichte bis in den späten Abend hinein. Nachdem das Wetter am Morgen eher ungünstige Voraussetzungen befürchten ließ, klarte der Himmel am Nachmittag zusehends auf und sorgte für ein trockenes Fest in gut gelaunter Atmosphäre. „Mittags kam die Veranstaltung etwas langsamer in Gang“, sagte Schneider. „Doch abends war es brechend voll wie immer.“

Vor allem für Kinder war einiges geboten, so dass man viele Familien sah. Zum Programm gehörten Kinderschminkaktionen, „Kasper“-Theaterstücke, eine Lesung von „Fred der Frosch“ und „Ytong sägen mit dem rollenden Hausmeister“. Auch ein Clownprogramm des Duos „Palacio & Largaespada“ aus Nicaragua sorgte am Bootsverleih Trojedamm für die Erheiterung des Nachwuchses.

Überregionale Künstler

Darüber hinaus gab es einen Flohmarkt im Hof „WoGe“, Auf dem Wehr 5 bis 11, geführte Meditationen im Hof „Karma Dzong“, Auf dem Wehr 33, Breakdance-Einlagen der Gruppe „Authentic Shit“ im Hof Braugasse, Weidenhäuser Straße 60, und ein breit gefächertes musikalisches Programm. Dies reichte von Hip Hop über Rock’n’Roll, klassische Chansons, Popmusik, Jodel-Lieder, Funk and Soul sowie Countrymusik bis hin zu „Marburger Spelunkenfolk“. „Besonders schön war diesmal, dass sich auch überregionale Künstler beteiligt haben“, bewertete Schneider den Tag aus Veranstaltersicht. Dies habe für ein „sehr niveauvolles Programm“ gesorgt.

Auch für die nächsten Jahre ist Schneider zuversichtlich und glaubt, dass das Fest selbst bei wachsender Größe nicht seinen Charme verlieren würde. „Alles verteilt sich ja auf viele einzelne Orte und auf Dutzende von Programmpunkten und bleibt deshalb trotzdem übersichtlich“, so Schneider.

von Peter Gassner

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