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Wandermärchen auf 19 Wegen

Qualitätssiegel Wandermärchen auf 19 Wegen

Die Wanderwege im Burgwald und Ederbergland sind nun Teil der Premium-Wanderwelten. Das neue Qualitätssiegel soll Wanderer aus ganz Deutschland in die Region zwischen Marburg und Frankenberg locken.

Rosenthal. Am Montag haben die Landräte Reinhard Kubat und Kirsten Fründt die Beitrittserklärung unterzeichnet. Die Region Burgwald-Ederbergland ist das neunte Gebiet in der Republik, das in die Premium-Wanderwelten aufgenommen wurde und damit in Gesellschaft von Regionen wie Oberstaufen, Werratal oder Teutoburger Wald ist. Voraussetzung dafür sind die „Extratouren“, also nach den Richtlinien des Deutschen Wanderinstituts zertifizierte Wege, die besondere Qualitätsmerkmale erfüllen. „Rundwege auf höchstem Niveau“, verspricht das Prospekt der Premium-Wanderwelten.

Die Beitrittserklärung unterzeichneten die Landrätin von Marburg-Biedenkopf, Kirsten Fründt, und der Landrat von Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat, der Vorsitzende der Region Burgwald-Ederbergland, Kai-Uwe Spanka (zugleich Bürgermeister von Wetter), Kai Hövel von der Marburg Tourismus und Marketing GmbH, Hartmut Reise von der Tour GmbH sowie Peter Klein und Achim Laub von den Premium-Wanderwelten. An der Zusammenkunft in Rosenthal nahmen auch Vertreter heimischer Wandervereine sowie einige Bürgermeister aus der Region teil.

Insgesamt umfasse das „Wandermärchen“ 19 Wege, sagte Peter Klein von den Premium-Wanderwelten. Allein im Burgwald können 210 Kilometer auf diesen besonderen Routen gewandert werden. Es handele sich um „Rundwege auf höchstem Niveau“.

Mit der neuen Marke sollen sich Regionen von anderen Urlaubsgebieten abheben. „Es soll die Referenzmarke sein.“ Der Titel „Wandermärchen“ bezieht sich auf die Bezugspunkte zu den Brüdern Grimm in der Region.

210 Kilometer auf besonderen Routen

Landrat Kubat betonte, Wanderurlaube würden auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten an Bedeutung gewinnen. „Wir können Freizeitaktivitäten für die gesamte Familie schaffen“, erklärte Landrätin Fründt.

Der Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß, auch Vorsitzender der Ederbergland-Touristik, hob die Bedeutung der Leistungsträger hervor - also der Betreiber von Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.

Kai-Uwe Spanka betonte, dass an einem Zählpunkt an der Extratour „Stirnhelle“ mit Start in Oberrosphe innerhalb von zweieinhalb Monaten rund 500 Läufer per Lichtschranke registriert worden seien - das zeuge von der Bedeutung des Wandertourismus in der Region.

von Mark Adel

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