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Vorwurf: fahrlässige Tötung

Darknet-Waffenhändler Vorwurf: fahrlässige Tötung

Gegen den Mann, der dem Amok-Läufer von München die Pistole verkauft haben soll, wird jetzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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Diese Waffe trug der Verdächtige bei seiner Verhaftung bei sich.

Quelle: Peter Gassner

Marburg. Das Amtsgericht Marburg habe den Haftbefehl auf fahrlässige Tötung in neun Fällen sowie auf fahrlässige Körperverletzung in vier Fällen ausgeweitet, sagte der Sprecher der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, Georg Ungefuk, am Freitag in Frankfurt.

Der Haftbefehl war zunächst nur wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz erlassen worden.

Die Überprüfung der sichergestellten Kommunikation des mutmaßlichen Waffenhändlers aus dem Dark­net – dem anonymen Bereich des Internets – habe jedoch Hinweise auf Fahrlässigkeit ergeben, sagte Ungefuk.

Anhaltspunkte, dass der 31-jährige Marburger wusste, was der Amok-Schütze mit der Waffe vorhatte, gebe es nicht.

von unserer Agentur (dpa)

 
 
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