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Vortragsreihe zu Konflikten beginnt mit "Brexit"

Universität Vortragsreihe zu Konflikten beginnt mit "Brexit"

Am 24. Oktober startet im Uni-Hörsaalgebäude wieder die interdisziplinäre Vortragsreihe rund um Konflikte in Gegenwart und Zukunft.

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Der „Brexit“ ist das Eröffnungsthema der Universitäts-Vortragsreihe rund um Konflikte in Gegenwart und Zukunft. Archivfoto

Quelle: Jens Kalaene

Marburg. Flüchtlingswelle, Terrorismus, globale Wirtschaftskrise: Die Liste der weltweiten Konflikte ist lang. Aktuelle Analysen und theoretische Reflexionen zugleich bietet da die Ringvorlesung, die Natur- und Sozialwissenschaftler der Marburger Universität seit Jahren gemeinsam organisieren. Die Vortragsreihe rund um aktuelle und potenzielle Konflikte wird an der Philipps-Universität auch im Wintersemester fortgesetzt. Immer montags ab 18.30 Uhr finden die Vorträge im Uni-Hörsaalgebäude (Raum +1/0010), in der Biegenstraße statt.

Veranstalter sind wieder das Zentrum für Konfliktforschung (Privatdozent Dr. Johannes M. Becker) und das Interdisziplinäre Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung (Professor Hans Ackermann). Die Ringvorlesung wird unterstützt vom DGB Mittelhessen und dem Marburger Forum - Fördergemeinschaft Friedensarbeit Marburg.

nLos geht es am 24. Oktober gleich mit einem Thema, das in den vergangenen Monaten für Zündstoff gesorgt hat: Der Ausstieg Großbritanniens aus der europäischen Gemeinschaft. Vortrags-Organisator Johannes M. Becker (Marburg) und Katharina Becker (Frankfurt) referieren über das Thema „Die Europäische Union nach dem Brexit“.

n„Soziale Ungleichheit als weltweiter Killer Nr. 1“: So lautet die Überschrift über den Vortrag, in dem Thomas Gebauer (Frankfurt) am 31. Oktober Grundzüge einer neuen globalen Gesundheits- und Sozialpolitik entwerfen will.

nAm 7. November haben sich Günther Beckstein (Nürnberg) und der emeritierte Marburger Politologe Professor Theo Schiller das Thema „Verfassungsreform in Hessen: Mehr direkte Demokratie?“ vorgenommen.Beckstein wird dazu Erfahrungen aus Bayern beitragen.

nWestliche Interventionen in der arabischen Welt: Über dieses herausfordernde Thema in einer Welt, in der der Nahost-Konflikt außer Kontrolle zu geraten sein scheint, spricht am 14. November Clemens Rönnefeldt (Freising).

nAm 21. November wird es noch genereller: Dr. Janne Mende (Kassel) referiert über das Thema „Menschenrechte: Herausforderungen im 21. Jahrhundert“.

nAm 28. November stellt Professor Rolf Verleger (Lübeck) Kerngedanken des „Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung“ vor.

n„Transrationale Friedensphilosophie und elicitive Konflikttransformation“: So lautet das Thema aus der Konflikttheorie, das Professor Wolfgang Dietrich (Innsbruck) am 5. Dezember präsentiert.

n„Verkehrswende in Deutschland: Jetzt!“: Das fordert der ehemalige Marburger Informatik-Professor Wolfgang Hesse (München), der in seinem Vortrag am 12. Dezember auch Wege aus aktuellen Abgas- und Großprojektskandalen aufzeigen will.

nDass es Alternativen zur Kinderarbeit in Indien gibt, darüber spricht Benjamin Pütter (Freiburg) am 19. Dezember.

nFlucht und Trauma: Herausforderung für psychosoziale Versorgung und Psychotherapie: Der Marburger Psychiater, Professor Eckhardt Koch, spricht am 16. Januar 2017 über dieses aktuelle Thema.

nAm 23. Januar 2017 stellt der Sozialwissenschaftler Dr. Harald Maier-Metz (Marburg) in seinem Vortrag „Entlassungsgrund Pazifismus: Die Marburger Universität und der Nationalsozialismus“ die Ergebnisse seiner Studie über die Entlassung des Altorientalisten Professor Albrecht Götze im Jahr 1933 vor. Die Studie von Maier-Metz war der Ausgangspunkt dafür, dass die Philipps-Universität vor wenigen Wochen die Benennung des Ernst-von-Hülsen-Hauses nach dem langjährigen Kurator der Marburger Universität rückgängig machte.

nAm 30. Januar 2017 berichtet Dr. Stéphane Voell (Marburg) über das Thema „Tradition, Recht und lokale Rechtspraktiken in Georgien“.

nAbgeschlossen wird die Vortragsreihe am 6. Februar 2017 mit einem Vortrag von Professor Albert Scherr (Freiburg) mit dem Titel „Rassismus und Nationalismus in Deutschland: Grundannahmen und Perspektiven der Kritik“.

von Manfred Hitzeroth

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