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Pfarrkirche

Vorfreude auf neue Herausforderung

Burkhard zur Nieden wurde am Sonntag feierlich in sein Amt als Dekan eingeführt.

Marburg. Weit über 300 Menschen hatten sich zum Gottesdienst versammelt, in dem Dekan Burkhard zur Nieden feierlich in sein Amt eingeführt wurde. Der Rat der Landeskirche hatte den 46-Jährigen zum Amtsnachfolger des ehemaligen Dekans Helmut Wöllenstein berufen, der seit 1. September 2009 neuer Propst des Sprengels Waldeck-Marburg ist. Die Bänke der Kirche waren mit weißen Kerzen geschmückt, musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Kurhessischen Kantorei unter der Leitung von Uwe Maibaum sowie dem Gospelchor „Joy of life“ unter der Leitung von Jean Kleeb.

„Was bedeutet das Wort Dekan? Und was macht der eigentlich?“ Diese Fragen beantwortete Propst Helmut Wöllenstein, in seiner Begrüßungsrede. Das Wort Dekan komme vom lateinischen Zahlwort „decem“. Ein Dekan sei der Vorsteher einer Gruppe von Pfarrern. Das Aufgabenspektrum eines Dekans sei sehr vielfältig. So habe ein Dekan pastorale, ephorale, administrative und repräsentative Aufgaben. Das Amt sei sehr reizvoll. Man könne mitgestalten, sei nah bei den Menschen und könne etwas bewegen. Es biete viel Raum, seine Kräfte und Gaben einzusetzen. Und einen Dekan wie Burkhard zur Nieden könne der Kirchenkreis gut gebrauchen“, erklärte der Propst weiter.

In seiner Predigt erzählt der neue Dekan über die Geschichte der lutherischen Kirche, da er immer gefragt werde, wo er nun hinginge und viele nicht wüssten, wo die lutherische Pfarrkirche sei. „Ich sage dann immer: Die Kirche mit dem schiefen Turm.“ Da wüsste jeder, welche gemeint ist, erklärte er lachend. Weiterhin erinnerte er die Gemeinde an die Wichtigkeit des Glaubens, der die Menschen aller Konfessionen und Glaubensrichtungen zusammenführe und zu einer gemeinsamen Einheit werden lasse. Zu seinem neuen Amt sagte Burkhard zur Nieden: „Ich bin gespannt darauf, was mich in dieser Position alles erwartet und freue mich auf neue Herausforderungen und einen neuen, beruflichen Lebensabschnitt“.

von Sofia Papadopoulou


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