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Vorfreude auf Til Schweiger

Filmaufnahmen zu „Conni & Co 2“ Vorfreude auf Til Schweiger

Marburg rüstet sich für Til Schweiger. Der Regisseur, Schauspieler und Produzent dreht ab Montag seinen neuen Film „Conny & Co. 2“ in der Oberstadt. An zwei Tagen müssen Verkehrsteilnehmer in der Oberstadt mit Einschränkungen leben.

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Til Schweiger will in der kommenden Woche in Marburg für seinen neuen Film drehen.

Quelle: Britta Pedersen

Marburg. Ab kommendem Montag finden in Marburg für eine Woche Dreharbeiten statt, welche die Universitätsstadt auf die Kinoleinwand bringen werden. Als Filmkulisse hat sich das Team rund um Til Schweiger dabei unterschiedliche Orte in der Oberstadt ausgesucht.

Der Kinofilm werde Marburg einem großen Publikum bekannt machen, freut sich Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD). „Daher dankt die Stadt Marburg schon vor Beginn der Dreharbeiten allen, die kurzfristigen Änderungen im Straßenverkehr oder in ihrer unmittelbaren Umgebung gelassen und verständnisvoll begegnen, und damit dazu beitragen, dass der Film auch für Marburg ein Erfolg wird“, betont das Stadtoberhaupt.

Damit die Filmarbeiten reibungslos ablaufen können, sind folgende geänderte Verkehrsregelungen in der Oberstadt notwendig, teilt die städtische Pressestelle mit:

* Auf dem Schuhmarkt kann von Sonntag, 14. August, ab 10 Uhr bis einschließlich Mittwoch, 17. August, nicht geparkt werden.

Weitere Parkverbote sind an folgenden Stellen angeordnet:
* auf den öffentlichen Parkplätzen des Lutherischen Kirchhof s vom 15. August, 6 Uhr, bis zum 16. August, 22 Uhr

* in der Lutherstraße im Bereich der Häuser 9 bis 23 ab dem 16. August, 10 Uhr, bis zum 20. August, 18 Uhr

* für die Parkplätze am Steinweg am 15. August von 6 bis 20 Uhr

* in der Johannes-Müller-Straße im Bereich der Häuser 5 bis 13 
am 22. August von 8 bis 22 Uhr

* am Renthof in Höhe der Hausnummer 13 ab dem 16. August, 8 Uhr, bis 23. August, 10 Uhr.

* Am Montag, 15. August, wird die Reitgasse in der Zeit von 6 bis 20 Uhr für jeglichen Fahrverkehr gesperrt. Anliegerverkehr bis zum Kornmarkt bleibt gewährleistet. Die Zufahrt zur Oberstadt erfolgt an diesem Tag über den Steinweg, die Fußgängerzone Neustadt/Wettergasse 
bis zum Marktplatz und auf gleicher Wegstrecke wieder zurück. Die Einbahnstraßenregelung in der Fußgängerzone wird dafür aufgehoben. Die Zeiten für den Lieferverkehr bleiben unverändert. Die Umleitung ab Wilhelmsplatz ist mit der Wegweisung U 3 entsprechend ausgeschildert.

* Am Dienstag, 16. August, werden in der Zeit von 6 bis 18 Uhr, die Marktgasse , die Nikolaistraße sowie der gesamte Marktplatz ebenfalls für jeglichen Fahrverkehr gesperrt. Die Abfahrt vom Lutherischen Kirchhof erfolgt während der Sperrzeit über die Windgasse und die Ritterstraße. Während der eigentlichen Filmaufnahmen wird auch der Fußgängerverkehr über den Marktplatz zeitweise nicht möglich sein. Dafür werden alle Zugänge zum Marktplatz mit Gittern abgesperrt. „Den Anweisungen der Ordnungspolizeibeamten und Ordner ist Folge zu leisten“, teilt die Stadt mit.

 
OP-Umfrage: Freuen sie sich darauf, dass Til Schweiger in Marburg dreht?
 
Maren Bruska (23) aus Marburg: „Das ist mir ziemlich egal, weil ich eh nicht in der Oberstadt wohne. Aber cool, dass Marburg dann im Kino zu sehen sein wird. Früher mochte ich Til Schweiger sogar, aber heute habe ich eigentlich keine Meinung über ihn. Doof ist allerdings, dass Marburg im Film einen anderen Namen bekommt (nämlich Neustadt), wofür denn?“
Leon Tittel (19) aus Mellnau: „Eigentlich finde ich es ganz gut, ist mal was anderes, was Spezielles. Das peppt die Stadt richtig auf. Und es ist ja nicht alle Tage. Von daher ist es nicht so schlimm, sollte es Schwierigkeiten für Leute geben. Wenn die Dreharbeiten jetzt ewig dauern würden, wäre es natürlich schon was anderes, aber solange es die Ausnahme ist, ist es okay.“
Julian Heiner (25) aus Sterzhausen: „Ich finde es gut, weil dann in der Stadt mehr los ist. Gerade ist die ja fast tot ohne die Studenten. Weil die Dreharbeiten nicht so lange dauern werden, finde ich es auch völlig okay, dass es ein paar Einschränkungen gibt. Was ich echt schade finde, ist das Umbenennen von Marburg in Neustadt.“
Julia Heiner (26) aus Sterzhausen: „Ich mag die Filme von Til Schweiger. Vielleicht würde ich mir den neuen irgendwann sogar ausleihen. Also finde ich es nicht so schlimm, dass Til nach Marburg kommt. Wenn ich allerdings hier wohnen würde, dann wäre es natürlich blöd, wenn ich nicht mal zur Tür raus könnte. Aber für eine Stunde wäre das in Ordnung.“
Monika Herget (57) aus Bürgeln: „Es ist doch werbewirksam. Til kommt ja aus Heuchelheim bei Gießen – cool, dass er wieder in die Heimat kommt. Ich freue mich sehr; man kann ja bestimmt zugucken bei den Dreharbeiten. Außerdem ist so was eine Ausnahme, da sind Unannehmlichkeiten hinnehmbar. Dass Marburg umbenannt wird, ist für Filme auch normal.“
Umfrage: Yannic Bakhtari, Laura Wege
 
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