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MarBiNa-Förderpreis

Von der Invention zur Innovation

Der Förderpreis für junge Wissenschaftler geht mittlerweile in die dritte Runde: Der Preis soll hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auszeichnen 
und die Entwicklung 
von Nachwuchswissenschaftlern fördern.
Die stellvertretende Geschäftsstellenleiterin Diplom-Volkswirtin Sylvia Becker, Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (Mitte) und der Geschäftsstellenleiter – Diplom-Geograf Wolfgang Liprecht – freuen sich bereits auf einen spannenden Wettbewerb. Foto: Rike Werner

Die stellvertretende Geschäftsstellenleiterin Diplom-Volkswirtin Sylvia Becker, Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (Mitte) und der Geschäftsstellenleiter – Diplom-Geograf Wolfgang Liprecht – freuen sich bereits auf einen spannenden Wettbewerb.

© Rike Werner

Marburg. Unter dem Leitspruch „Von der Invention zur Innovation“ wird bereits 
zum dritten Mal der Marburger Biotechnologie-und-Nanotechnologie-Förderpreis (MarBiNa) verliehen. Der Förderpreis zeichnet wissenschaftliche Leistungen aus dem Bereich der Biotechnologie oder der Nanotechnologie, die einen wirtschaftlichen Bezug aufweisen, aus.

Ausgeschrieben wird der Wettbewerb um den Förderpreis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro dotiert ist, von der Initiative Biotechnologie und Nanotechnologie. Die eingereichten Arbeiten sollten in engem Zusammenhang mit der Region Marburg stehen, erkennbar technisch umsetzbar und anwendbar sein und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Verbesserung der Lebensqualität

„Gute Innovation verbessert die Lebensqualität von Menschen“, betonte der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD), der Vorsitzende der Initiative Biotechnologie und Nanotechnologie. Der Förderpreis sei ein Baustein, der die klugen Ideen der Universität in die Wirtschaft der Region fließen lasse, so Spies.

„Der Wissenstransfer ist eine zentrale Säule der Wirtschaftsförderung der Stadt“, betonte der Oberbürgermeister. Außerdem wolle man junge Wissenschaftler dazu bringen, sich zu fragen, was ihre Projekte in praktischer Umsetzung bewirken könnten.

Getragen wird der Förderpreis von der Philipps-Universität Marburg, dem Marburger ­Uni-Klinikum sowie Pharmafirmen. Bis zum 30. Juni können Bewerbungen eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind jedoch nicht zulässig.

Die Nachwuchswissenschaftler, die nicht älter als 35 Jahre sein sollten, müssen vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind Professoren der Philipps-Universität Marburg und des Universitätsklinikums Gießen-Marburg sowie ­Mit­­-
glieder der Initiative Biotechnologie und Nanotechnologie und Geschäftsführer von einschlägigen Unternehmen der Region.

Kommission bestimmt Preisträger

Unter www.ibina.de/marbina können die Teilnahmebedingungen und benötigte Unter­lagen abgerufen werden. Bewerbungen können am Markt 1, 35037 Marburg, bei der Geschäftsstelle der Initiative Biotechnologie und Nanotechnologie eingereicht werden.

Eine Auswahlkommission, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft, wird dann einen Preisträger bestimmen. Im feierlichen Rahmen wird der Förderpreis im Februar kommenden Jahres durch den Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies verliehen.

von Rike Werner


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