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Von Plattenkamera zu Drohnen-Fotos

Buchvorstellung Von Plattenkamera zu Drohnen-Fotos

Sein Buch über die Geschichte des Bildarchivs Foto Marburg stellt Fritz Laupichler am Donnerstag „bei Elwert“ vor.

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Diese Bilder-Collage ziert das Cover des neuen Buchs über das Bildarchiv Foto Marburg.

Quelle: Repro: OP

Marburg. Das Bildarchiv Foto Marburg ist eines der größten Bildarchive zur europäischen Kunst weltweit. Im Jahr 2013 feierte des Archiv sein hundertjähriges Bestehen. Jetzt ist eine erste Gesamtdarstellung der Geschichte des Bildarchivs erschienen. Fritz Laupichler, von 1983 bis 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bildarchivs, stellte den chronologischen Abriss zusammen. Dabei lässt er die Sammlungen und Fotokampagnen sowie die Ausstellungen und Publikationen Revue passieren. Die Texte sind mit 50 Abbildungen illustriert.

„Es war ein langer Weg von der Plattenkamera, die 1914 mit einem Esel transportiert wurde, zur Luftbildfotografie mit einer Drohne 2013“, schreibt Laupichler. Gegründet worden war die heute weltberühmte Institution von dem Marburger Kunsthistoriker Professor Richard Hamann im Jahr 1913 noch als „Photographische Gesellschaft“, die damals eine Art „An-Institut“ der Universität war. Im Sommer 1914, unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, fand eine erste Fotokampagne Hamanns statt, bei der er in Frankreich „Kirchen, Kathedralen und deren Bauplastik“ fotografierte. Dabei entstand ein Katalog mit rund 1000 Aufnahmen, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten. Aus kleinsten Anfängen habe sich „Foto Marburg“ schnell zu einem der größten Negativarchive zur Kunstgeschichte Europas, des Vorderen Orients und Vorderasiens entwickelt, so Laupichler. Mittlerweile enthält die Verbunddatenbank des Bildarchivs im Internet mehr als zwei Millionen Fotografien.

  • Das Buch „Das Bildarchiv Foto Marburg “ mit 278 Seiten ist im Marburger Tectum Verlag (39,95 Euro) erschienen. Fritz Laupichler stellt es am Donnerstag, 12. November, ab 20 Uhr unter dem Motto „Man trifft sich bei Elwert“ in der Buchhandlung Elwert-Lehmanns vor.

von Manfred Hitzeroth

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