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Von Helene Fischer bis zur Muppet-Show

Feuerwehrmusik Von Helene Fischer bis zur Muppet-Show

Am Wochenende waren in Marburg nicht nur überall tausende junger Feuerwehrleute zu sehen. Am Freitag waren auch viele Feuerwehrleute zu hören beim Festkonzert der Feuerwehren in der Sporthalle am Georg-Gaßmann-Stadion.

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Das Blasorchester der Feuerwehr Marburg, dirigiert von Sergej Wittmann, präsentierte Melodien von Fernsehserien (Fotos im Uhrzeigersinn).

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Märsche, traditionelle Blasmusik, Film- und Fernsehmelodien, Swingendes und selbst Helene-Fischer-Stücke zeigten, dass die Feuerwehrmusikabteilungen inzwischen ein breites Spektrum an Stilrichtungen abdecken. Und das klang oft richtig gut, sogar mitreißend, so dass das Publikum oft mitklatschte und kräftig Applaus spendete.

Am Vorabend zum großen Aktionstag der seit 50 Jahren bestehenden Hessischen Jugendfeuerwehr in Marburg (die OP berichtete) boten die Musikabteilungen von sechs Feuerwehren aus dem Landkreis ein klangvolles Vorspiel.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, der sich sonst eher um die Verhinderung oder Bewältigung von Katastrophenlagen im Landkreis kümmern muss, meisterte die Aufgabe als Konzertmoderator.

Den Auftakt vor den etwa 300 Zuhörern in der Sporthalle am Georg-Gaßmann-Stadion machte der Spielmannszug der Feuerwehr Rauschenberg, Leitung Heidi Schauberer, der sich auf traditionelle Marschmusik konzentriert. Eine Polka hatte auch das Blasorchester der Feuerwehr Kirchhain, dirigiert von Bernd Hampel, im Programm - und außerdem ein schwungvolles Helene-Fischer-Medley. Das mit 70 aktiven Musikern größte Ensemble, das Blasorchester Mardorf unter Leitung von Benjamin Klingelhöfer, spielte die Filmmusik „La Storia“, die Jakob de Haan nicht für einen bestimmten Film komponierte, sondern Ennio Morricone widmete. Nach Peter Maffays „Nessaja“ stellten die Musiker beim Feuerwehrmarsch „Wir sind Kameraden“ unter Beweis, dass sie auch kräftig singen können.

Der Spielmannszug der Feuerwehr Fronhausen unter Leitung von Udo Kühbauch bot einen bunten Querschnitt aus seinem Repertoire, unter anderem mit „Hi Mister Sousa“.

Der von Jürgen Klingelhöfer dirigierte Musikzug Weidenhausen besteht aus 36 Musikern, ebenso viele Kinder, Jugendliche und Jungegebliebene befinden sich in der Ausbildung. Entsprechend stolz ist man dort auf die Jugendarbeit und hofft, dass der Nachwuchs zukünftig ebenfalls bei Stücken wie dem Konzertmarsch „The Washington Post“mitspielen kann.

Den Schlusspunkt unter das gelungene, vielfältige und hörenswerte Konzert setzten die „Hausherren“ mit einem Arrangement von „Nessaja“, „The Lion sleeps tonight“ und Melodien verschiedener Fernsehserien von der Schwarzwaldklinik bis zur Muppet-Show.

von Manfred Schubert

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