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Stadtjugendförderung Von Ferientreffs zu Internet-Kursen

Das aktuelle Programmheft der städtischen Jugendförderung für dieses Jahr liegt jetzt vor.

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Sie stellten das Programm der Jugendförderung vor (von links). Jugenddezernent Dr. Franz Kahle, Fachdienstleiterin Ulrike Munz-Weege, Behindertenbeiratsvorsitzender Franz-Josef Visse und Co-Fachdienstleiterin Susanne Hofmann. Foto: Benjamin Kaiser

Marburg. Trotz finanzieller Kürzungen stellt die Stadt Marburg auch dieses Jahr ein breites Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche auf, bei dem Bildung und Inklusion groß ­geschrieben wird. 80 Seiten ist das Programmheft 2017 der­ ­Jugendförderung stark. Jugenddezernent Dr. Franz Kahle sowie Susanne Hofmann und ­Ulrike Munz-Weege, die beiden Leiterinnen des Fachdienstes ­Jugendförderung, stellten das „bunte und abwechslungsreiche“ Angebot für Kinder und Jugendliche vor, aber sprachen auch über Probleme und ­Herausforderungen.

Vor allem auf die Sommerferien - in diesem Jahr vom 3. Juli­ bis zum 11. August - konzentriert sich das Freizeitangebot. Breit gefächert, soll es besonders die Kinder von berufstätigen Eltern während der sechs schulfreien Wochen beschäftigen.

Bei den Kinder- und Jugendclubs, dem Mädchencafé sowie den Medienclubs können Interessenten ohne Anmeldung vorbeikommen und sich mit Gleichaltrigen treffen.

Anmeldepflichtig sind hingegen Kurse, Projekte und Workshops in Bereichen wie u.a. Theater, Tanz, Trickfilm, Lesen und LAN-Partys. Auch Gruppenurlaube stehen auf dem Programm. Beispielsweise an den Edersee oder zur Mecklenburgischen Seenplatte. Die Angebote­ richten sich an Kinder und ­Jugendliche zwischen sechs und 13 Jahren.

„Es ist für jeden etwas dabei“, bemerkte Bürgermeister Dr. Franz Kahle. Ihm pflichtete­ Franz-Josef Visser bei. „Wir ­begrüßen es sehr, dass bei den Angebot auch Menschen mit Handicap herzlich willkommen sind. Niemand wird ausgeschlossen“, meinte der Vorsitzende des Behindertenbeirates der Stadt Marburg.

Doch nicht nur Spaß, sondern auch Aufklärung hat sich die Jugendförderung auf ihre Fahnen geschrieben. Besonders bei den Kursen im medienspezifischen Bereich, die sich mit Themen wie dem sicheren Bewegen im Internet befassen.

Sowohl Kurse für Schulklassen als auch für Eltern werden angeboten. „Auch Grundschüler können teilnehmen. Smart­phones sind heute bereits in jungen Jahren Normalität“, erklärte Susanne Hofmann. Die Konzipierung des Jahresprogramms war aus zwei Gründen eine logistische Herausforderung. Denn der Fachdienst hatte mit „sehr, sehr schmerzlichen finanziellen Kürzungen seitens der Stadt“, zu kämpfen, wie Dr. Kahle informierte. Doch nicht nur der Zahn der Haushaltskürzungen nagt an der Jugendförderung. „Wir sind auf 70 bis 80 Helfer für die Ferienbetreuung angewiesen. Die müssen wir ­alle noch anwerben“, meinte Ulrike Munz-Weege.

nDas Programmheft ist ab dem 16. Januar im Haus der Jugend, Frankfurter Straße 21, erhältlich und wird anschließend auch in zahlreichen städtischen Einrichtungen - unter anderem im Stadtbüro, in der Volkshochschule und der Stadtbücherei - ausliegen. Anmeldungen zu den einzelnen Programmen sind ab dem 16. Januar bei der Jugendförderung der Universitätsstadt Marburg möglich.

Alle Anmeldungen für Ferienbetreuungen, die bis zum 31. Januar eingehen, werden im einem ersten Auswahlverfahren berücksichtigt. Bei späteren ­Anmeldungen greift das Losprinzip, hieß es.

von Benjamin Kaiser

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