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Vom Atemschutz zur Rettungsschere

Feuerwehr-Aktionstag Vom Atemschutz zur Rettungsschere

Knapp 5000 junge Leute aus ganz Hessen kamen am Samstag zum Aktionstag der Landesjugend­feuerwehr auf den Lahnwiesen in Marburg,

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Emilia (vorne) und Marina haben Spaß beim Jugendfeuerwehrtag in Marburg. 

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Aus dem Zelt der Kasseler Jugendfeuerwehr stiegen vermeintliche Rauchschwaden auf. Doch es war kein echtes Feuer, denn die Kasseler hatten eine Atemschutzübungs-Anlage errichtet. Es war ein Zelt, in dem die Feuerwehrleute aus der nordhessischen Großstadt ein Labyrinth aufgebaut hatten, durch das sich die Kinder ihren Weg bahnen mussten. Die besondere Schwierigkeit an dieser Aufgabe: eine Nebelmaschine sorgte dafür, dass man im Zelt­inneren nicht einmal die Hand vor Augen sehen konnte.

Jugendfeuerwehrtag in Marburg - Emilia (vorne) und Marina. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Bei bestem Sommerwetter waren auf den Lahnwiesen 25 Stände der Jugendfeuerwehren aus ganz Hessen aufgebaut, an denen es Geschicklichkeitsspiele und spezielle Feuerwehr-Aufgaben für Kinder gab. Auch auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule waren weitere Aktionen wie eine Kletterwand und eine Hüpfburg aufgebaut.

Viele der Kinder und Jugendlichen trugen einheitliche T-Shirts, die sie als Mitglieder ihrer Jugendfeuerwehren auswiesen. Auch das Technische Hilfswerk (THW) hatte einen speziellen Stand. Dabei mussten die Teilnehmer mit einem Rettungsschneidegerät mit Wasser gefüllte Plastikbecher aufeinanderstapeln.

Die Verantwortlichen der hessischen Jugendfeuerwehr waren zufrieden mit dem Austragungsort und stellten der Stadt Marburg ein gutes Zeugnis für die Bereitstellung der Plätze aus, wie Pressesprecher Uwe Segendorf erläuterte.

von Benjamin Kaiser

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