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Viele Gründe für ein „Helau“

Prinzenmatinee Marbach Viele Gründe für ein „Helau“

Marburg Helau! Karneval Helau! Prinzenpaare Helau! Jede Menge Gründe zu feiern hatte der Festausschuss Marburger Karneval (FMK) am Sonntag.

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Prinz Thorsten II. und Prinzessin Manuela I. samt Hofstaat feierten mit vielen Prinzen­paaren und Gästen aus der Region.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Ein Großteil des reich geschmückten hessischen Karnevalsadels strömte bereits am Vormittag zur Prinzenmatinee in das voll besetzte Bürgerhaus Marbach und läutete ausgiebig die Karnevalssaison ein. Rund 240 Gäste empfing das Marburger Prinzenpaar Prinz Thorsten II. und Prinzessin Manuela I., darunter zehn befreundete Prinzenpaare.

Damit feierten die Besucher elf frisch gekrönte Prinzenpaare – die perfekte Narrenzahl, was den Jecken besonders gut gefiel. Passend zum Motto „Magie und Fantasie“ war nicht nur der Festsaal geschmückt, auch zahlreiche bunt gekleidete Damen kamen in märchenhaften, farbenfrohen Gewändern und an den Armen federgeschmückter Herren in strammer Garde­uniform daher.

Elf hessische Prinzenpaare feierten gemeinsam im Marburg.

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Traditionell begann das Spektakel mit dem prunkvollen Einmarsch der Ehrengäste samt Hofstaaten, Elferrat, Damenkomitee und Tanzgarden der Gastgeber. „Helau ihr Freunde des Karneval, ob jung oder alt, das ist egal – seid all willkommen in unser Narren Hall“, begrüßte Thorsten II. die Feiernden in Reimform.

Ein wenig nervös war das heimische Prinzenpaar dann doch bei seinem großen Auftritt. „Es ist aufregend, mit vielen neuen Eindrücken, aber es ist auch einfach schön, ein waschechter Karnevalist zu sein“, befanden Prinz und Prinzessin einstimmig. Sie hatten noch mehr Besucher als ihre Vorgänger im letzten Jahr zu begrüßen und traditionell jede Menge Orden zu verteilen. Bei der hohen Gästezahl konnte man da schon einmal den Überblick verlieren – so vergaß FMK-Präsident Markus Braun vorübergehend das Prinzenpaar aus Laubach zu begrüßen.

Besucherin: "Der Marburger Karneval ist schon etwas Besonderes"

Die Retourkutsche erfolgte sogleich durch ein gesummtes „nein nein nein“ aus dem Saal, was die gute Stimmung der Narren sogleich noch weiter anhob. Viel Applaus erhielten die tanzenden Garden, darunter der Nachwuchs des FMK, die „Mini’s“ und „Kid’s“, die ihr tänzerisches Talent zum Besten gaben. Gemeinsame Schunkelrunden zu bekannten Schlager-Evergreens und jede Menge Gründe, um ein weiteres „Helau“ zu schmettern, durften bei der Karnevals-Sause natürlich auch nicht fehlen.

Für weiteren Gaudi sorgte Travestiekünstler Bäppi La Belle aus Frankfurt, der mit deftigen Liedern unterhielt, auf Platt die „Runkelreubenruppmaschine“ besang oder mit Songs wie „kriech ich nen Wein“ bekannte Schlager ganz neu interpretierte. Die Gäste und am meisten sich selber nahm er dabei auf die Schippe und sorgte für jede Menge Lachsalven im Saal.

Nicht nur er sei „aus ganzem Herzen Fasenachter“, wie Braun es ausdrückte – das traf auf die gesamte fröhliche Festgesellschaft zu, die ausgiebig bis zum Nachmittag das erste närrische Karnevals-Event des Jahres feierte. „Die Prinzenmatinee ist immer ein Highlight, besonders hier in Marburg – der Marburger Karneval ist schon etwas Besonderes“, sagte Besucherin Irene Bender.

von Ina Tannert

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