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VfB verkauft Platz an die Stadt

VfB Marburg VfB verkauft Platz an die Stadt

Am Ende einer turbulenten Mitgliederversammlung beim VfB Marburg, gab es schließlich doch eine deutliche Mehrheit für den Verkauf des Platzes.

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Der VfB Marburg verkauft seinen Platz an die Stadt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der Traditionsverein VfB Marburg verkauft sein vereinseigenes Gelände für rund 450 000 Euro an die Stadt Marburg. Das beschlossen die Mitglieder gestern Abend nach dreistündiger turbulenter Diskussion. Schließlich stimmte die deutliche Mehrheit der Anwesenden für den Vorschlag der im Dezember eingesetzten Verhandlungskommission.

Danach erhält der Verein 450 000 Euro für das Sportgelände und kann damit seine Bankschulden in Höhe von rund 270 000 Euro ablösen. Der Vereinsvorsitzende Dietrich Möller, dem der VfB Marburg  450 000 Euro schuldet, erhält rund 170 000 Euro sofort zurück, weitere knapp 200 000 im Laufe der nächsten 20 Jahre. Möller teilte der Versammlung mit, dass er diesen Vorschlag zwar nicht unterstütze, aber auf einen Teil des Geldes, nämlich auf 100 000 Euro, verzichten werde.

Die Stadt gewährt dem Verein für 15 Jahre die Nutzungsrechte für den Platz. Ein überraschend während der Versammlung eingebrachter Gegenvorschlag sah die Gründung eines Investorenpools vor, der 360 000 Euro zur Verfügung stelle. Mit dem Geld sollte die Bankschuld abgelöst und die Liquidität sichergestellt werden. Der Vorschlag machte aber keine konkreten Aussagen darüber, wie die Schulden von insgesamt gut 750 000 Euro getilgt werden sollen.

von Till Conrad

Zum ausführlichen Bericht.

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