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Nanotechnologie

Versuche aus der Welt der Zwerge

Am Donnerstag endete im Hörsaal C des Fachbereichs Chemie der bundesweite Wettbewerb „Nano erleben“. Präsentiert wurden zehn Experimente aus der Welt der ganz kleinen Teilchen.
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Lars Rode (von links), Bianca Bock und Saskia Becht bestaunen eines der insgesamt zehn Nanotechnik-Dokumentationsexperimente.

© Rainer Waldinger

Marburg. 1974 tauchte in der Wissenschaft erstmals der Begriff Nanotechnologie auf. Seit Ende der 1990er Jahre gewinnt die fächerübergreifende wissenschaftliche und technische Auseinandersetzung mit winzigen Teilchen an Bedeutung.

Nano kommt vom griechischen nános, zu deutsch: Zwerg. „Zwerge“ sind auch die Materialien, mit denen sich die Nanotechnologie befasst. Die Größenspanne reicht von einem bis zu 100 Nanometern. Ein Nanometer ist ein Ein-Milliardstel Meter, also wahrlich klein.

Der Wettbewerb „Nano erleben“ sollte diese Größenordnungen für Zuschauer greifbar machen. So wurden am Donnerstag vor 150 interessierten Zuschauern im Hörsaal C die zehn besten Nanotechnologie-Demonstrationsversuche für Oberstufenschüler erstmals öffentlich gezeigt: Die Palette reichte von der Herstellung eines Opals über Lotus-Effekte, heute eines der zentralen Anwendungsgebiete der Nanotechnologie, über Nanoraketen bis hin zur Veränderung von Materialstrukturen durch Nanotechnik.

von Uwe Badouin

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.


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