Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Versteckt, verhaftet, verführt

"Nacht der verborgenen Geschichten" Versteckt, verhaftet, verführt

Als hungerndes Volk zum Schwarzen Wasser, als fröhliche Studenten zur Villa Richarz oder als fürstliche Hochzeitsgesellschaft zum Schloss werden bei drei verschiedenen Führungen ungewöhnliche Geschichten und Orte präsentiert.

Voriger Artikel
"Hoffmanns Lieschen" erinnert an die Legende
Nächster Artikel
Afrikanisches Lebensgefühl mitten in Marburg

Die dritte „Nacht der der verborgenen Geschichten“ will die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive zeigen.Foto: MTM

Marburg. Von der Elisabethkirche bis hoch zum Schloss und kreuz und quer durch die historische Stadt erzählen die Marburger Gästeführer auf drei Touren ganz eigene Geschichten. Die erste Tour erzählt von dienendem Volk und kriminellen Machenschaften, bei der zweiten Tour geht es um ruhelose Gelehrten und geisternde Tagelöhnern und die dritte Führung handelt von gottesfürchtigen Erdenbürgern und feiernden Gesellschaften.

Alle drei Touren beginnen an der Elisabethkirche und somit am Fuße der Marburger Altstadt. Die Teilnehmer dieser dritten „Nacht der verborgenen Geschichte“ erleben nicht nur einen Streifzug bis zum höchsten Punkt der Universitätsstadt, sondern auch durch die Marburger Vergangenheit vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Über verschlungene Wege, historisches Pflaster und versteckte Treppen führen die versierten Marburger Gästeführer ihre Gruppen zu verborgenen Orten: vom „heiligsten Platz“ Marburgs am Schwarzen Wasser bis hin zum dunklen Verlies auf dem Gisonenfelsen.

Geschichten hören, sehen und schmecken

Ob an der Villa Richarz oder dem Pilgerfriedhof, in einer Schnapsbrennerei oder in unterirdischen Gewölben - Marburger Geschichte und Geschichten hören und sehen, schmecken und erleben, das ist auch in diesem Jahr das Motto dieser einzigartigen Veranstaltung.

Pro Tour werden die Gäste an vier Orte geführt, die in bewährter Manier in Szene gesetzt werden. Die Gästeführer haben die Konzepte entworfen, Studenten der Hotelfach-Oberstufe der Käthe-Kollwitz-Schule sorgen für den kulinarischen Genuss. Das Schauspielensemble der Waggonhalle lässt ungehaltene Professoren, umnachtete Handwerker, erfahrene Brunnen- und Brennmeister wieder auferstehen. Erstmalig kommen auch junge Laiendarsteller der Elisabeth-Schule zum Einsatz. Möglich ist dies alles Dank der Genehmigungen von Eigentümern, Besitzern und Anwohnern, auf deren Grund und Boden die verborgenen Plätze zu finden sind.

Die Führungen finden am Freitag, 26. September, und Samstag, 27. September, statt. Ab 18 Uhr starten halbstündlich jeweils die Führungen an der Nordseite der Elisabethkirche. Die Touren dauern etwa zweieinhalb Stunden.

Vorverkauf bei der Marburg Tourismus und Marketing GmbH, Pilgrimstein 26, 35037 Marburg, Telefon 06421/99120 oder per E-Mail mtm@marburg.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr