Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Vernetzen, unterstützen und beraten

Kreisseniorenrat Vernetzen, unterstützen und beraten

Es ist immer leicht gesagt, sich vernetzen zu wollen. Doch wie soll das genau geschehen? Der Kreisseniorenrat hat sich dazu einen zweitägigen Workshop ausgedacht.

Voriger Artikel
„Erlkönig“ zieht viele Blicke auf sich
Nächster Artikel
„Verkehrskonzepte werden sich ändern müssen“

Der Vorstand des Kreisseniorenrats setzt auf eine rege Teilnahme der Bürgerhilfe-Initiativen beim Workshop im September. Zudem möchte sich das Gesamtgremium um das Thema Barrierefreiheit kümmern.

Quelle: Landkreis

Marburg. Das Beste ist, alle Interessierten kommen mal zusammen und bringen auch die Zeit mit, sich kennenzulernen, auszutauschen und schließlich auch, um zu planen.

Der Kreisseniorenrat, der sich als beratende und begleitende Institution für lokale Seniorenbeiräte sowie Bürgerhilfen und Nachbarschaftsinitiativen versteht, lädt deshalb für Freitag und Samstag, 2. und 3. September, alle lokalen Seniorenvertretungen und die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften und Initiativen zu einem Workshop ein. Ort der zweitägigen Veranstaltung ist die Mensa der Gesamtschule Niederwalgern. Ziel der Arbeit am Freitag ist zunächst eine Bestandsaufnahme aus erster Hand der vorhandenen Seniorenarbeit im Landkreis. Dabei geht es aber auch schon um zentrale Leitfragen, etwa, was die einzelnen Einrichtungen und Initiativen schon erreicht haben und wo sie für sich noch „Stolpersteine“ sehen.

Gegenseitige Unterstützung in der Seniorenarbeit

Am Samstag soll es dann um die Frage gehen, wie man sich gegenseitig unterstützen kann, etwa mit Erfahrungswerten und um die Wünsche an die Arbeit des Kreisseniorenrats. Für die Moderation stellt sich unter anderem Alexandra Klusmann zur Verfügung, die Regionalmanagerin der Region Marburger Land. Und was macht der Kreisseniorenrat mit den Ergebnissen des Workshops?

„Die Ergebnisse des Workshops bilden die Grundlage zur anschließenden Kontaktaufnahme mit den Bürgermeistern des Landkreises in von uns geplanten Regionalkonferenzen“, erläutert Dr. Horst Tritschler, Vorsitzender des Kreisseniorenrats. Der Kreisseniorenrat agiert dabei keinesfalls „unvorbelastet“.

Thema: Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Sprich, eine Reihe seiner Mitglieder bringen eigene Erfahrungen mit, die sie in ihren Kommunen als Teil der dortigen Initiativen gemacht haben. Zusammen war der Rat zudem schon in Mardorf vor Ort, um sich die Bürgerhilfe der Stadt Amöneburg näher anzuschauen.

Denn neben dem Workshop hat der Kreisseniorenrat sich ein Kommunen-übergreifendes Thema herausgesucht, das er öffentlichkeitswirksam bearbeiten möchte: Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Dazu sucht der Rat noch eine Pilotgemeinde, die sich zur Recherche der Barrierefreiheit in ihrem öffentlichen Raum zur Verfügung stellen möchte. „Ziel der Kampagne ist auch eine bewusste Öffnung der Augen für das Problem, mit dem sich immer mehr älter gewordene Menschen auseinandersetzen müssen. Wir wählen dabei gezielt die Kooperation und nicht den Konflikt“, betont Tritschler.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr