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Verlags-Deal abgesegnet

Marbuch-Verlag Verlags-Deal abgesegnet

Die Stadtwerke Marburg kaufen den "Express"-Herausgeber, den "Marbuch Verlag".

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Es ist offziell: Die Stadtwerke kaufen den „Marbuch Verlag“, um mithilfe von den dann beim Versorgungsunternehmen angestellten Neu-­Mitarbeitern das Stadtfest 2017 zu erhalten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Entscheidung­ zum Kauf des „Marbuch Verlags“ ist am Donnerstag gefallen. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Marburg hat der Beschlussvorlage der Geschäftsführung zugestimmt. Damit gehört der Verlag, Herausgeber des Stadtmagazins „Express“, ab 1. Januar 2017 zum kommunalen Eigenbetrieb und damit der Stadt Marburg. Der Kaufpreis beträgt 86.000 Euro.

Als Begründung für den ­Zukauf gaben Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Schüren und Aufsichtsrats-Vorsitzender Dr. Thomas Spies (SPD), Oberbürgermeister, den Erhalt des Stadtfests „3 Tage Marburg“ an, was bislang vom „Marbuch Verlag“ um deren Chef Peter Mannshardt - bezuschusst mit Geldern der Stadt - organisiert worden ist.

Auf die Frage, wieso für den Erhalt der Organisation der gesamte Verlag gekauft und nicht die einzelnen, verantwortlichen Mitarbeiter angeworben wurden, erklärt Spies auf OP-Anfrage: „Abgesehen davon, dass eine Anstellung der Leute­ bei der Stadt weitaus teurer wäre,­ geht es hierbei auch um den Erwerb einiger Rechte. Es wäre beispielsweise unklar, ob wir das Fest überhaupt „3 Tage Marburg“ hätten nennen dürfen ohne auch Eigentümer des Verlags zu sein.“

Das Stadtfest soll nun wie geplant am ersten Juli-Wochenende 2017 stattfinden. Dauerhaft soll die Organisation der Sommerparty aber nicht von den Stadtwerken übernommen werden.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

von Björn Wisker

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Stadtfest-Organisation ist „Notlösung“

Um das Stadtfest zu erhalten, wollen die Stadtwerke dessen Organisator, den „Marbuch Verlag“ kaufen. Andernorts kümmern sich Kommunen jedoch selbst um die Ausrichtung vergleichbarer Sommerpartys.

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