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Verkehrsberuhigung auf alter Brücke

Historisches Bauwerk Verkehrsberuhigung auf alter Brücke

Der Magistrat soll prüfen, ob die historische Brücke über den Lahnarm an der Weidenhäuser Straße verkehrsberuhigt und barrierearm gestaltet werden kann.

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Die Brücke über den Lahnarm zwischen Frankfurter Straße und „Auf der Weide“ soll verkehrsberuhigt werden. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das beschloss das Marburger Stadtparlament in seiner letzten Sitzung ohne Gegenstimmen.

Die Initiative zu dem Beschluss war von dem FDP-Stadtverordneten Stefan Schartner gekommen. Schartner berichtete, dass in dem Bereich vor dem Altenheim „Auf der Weide“ viele Radfahrer, Fußgänger, aber auch Menschen mit Rollatoren unterwegs seien. Die schmalen Gehsteige am linken und am rechten Rand der Brücke machten aber einen gefahrlosen Aufenthalt in diesem Bereich für viele Verkerhsteilnehmer nicht möglich.

Schartner hatte zunächst vorgeschlagen, die Gehsteige entlang der Brücke zu erneuern und zu verbreitern. In ihrem gegenwärtigen Zustand sind sie zu schmal (und aufgrund des Kopfsteinpflasterbelags zu holprig) etwa für die Bewohner des Altenheims, die mit ihren Rollatoren unterwegs sind.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle wies aber darauf hin, dass bei einer Verbreiterung der Gehsteige die Fahrbahn zu schmal für zwei sich begegnende Autos sei. Die Lösung sei für ihn die verkehrsberuhigte Gestaltung des Bereichs.

Die Brücke über den Lahnarm stammt aus dem Jahr 1904 und ist mit Ornamenten aus Sandstein verziert. Im Bereich vor dem Altenheim herrscht nach Einschätzung von Kahle oft ein reger Verkehr, der besondere Rücksichtnahmen aller Verkehrsteilnehmer erforderlich macht. Aufgrund der speziellen Situation mit dem Altenheim hält er die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs für sinnvoll, sagte der Bürgermeister.

Schartner stimmte einem Änderungsvorschlag der SPD zu - so war der Weg frei für die Einstimmige Zustimmung des Parlaments zu diesem Antrag.

Stadtsprecher Ralf Laumer teilte der OP auf Anfrage mit, dass zunächst Vertreter der Stadt und der Straßenbehörde einen Vor-Ort-Termin machen werden, um die Umsetzbarkeit der Initiative zu prüfen.

Anschließend würde das Bauamt eine Kostenschätzung erstellen, damit das nötige Geld in den Haushaltsentwurf für dasHaushaltsjahr 2015 eingestellt werden kann.

von Till Conrad

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