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Vereine stellen sich neu auf

Veruntreuungsfall Vereine stellen sich neu auf

Der Beamte, der jahrelang öffentliches Geld veruntreute, galt als engagierter Vereinsmensch.

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Der neue Vorstand der Afföllergemeinde: Medienbeauftragter Werner Gerber (von links), Schriftführerin Christiane Keil, Beisitzerin Lena Dziehel, Jugendwartin Carina Bamberger, 2. Vorsitzender Andre Dziehel, Beisitzerin Susanne Sygdat-Bamberger, Vorsitzender Hans-Jürgen Griese, Kassierer Klaus Sygdat, Seniorenwart Helmut Keil.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Nun ist er von allen seinen Ehrenämtern zurückgetreten. Die Afföllergemeinde, deren Vorsitzender er bisher war, hat einen neuen Vorstand gewählt. Bislang sind in den Vereinen, in denen er tätig war, keine Unregelmäßigkeiten in der Kasse aufgetaucht. Allerdings wird dies teilweise auch noch weiter geprüft.

Der Veruntreuungsfall in der Stadtverwaltung wird zunehmend zu einem politischen Thema. Die bürgerliche Opposition aus CDU, MBL und FDP fordert die Einrichtung eines Akteneinsichtsausschusses. Diesen soll das Stadtparlament heute formal beschließen.

Wie die Fraktionsvorsitzenden Philipp Stompfe (CDU), Gerlinde Schwebel (FDP) und Dr. Hermann Uchtmann (MBL) am Donnerstag erklärten, zweifeln sie an Oberbürgermeister Vaupels vollständigen Aufklärungswillen. Ein Grund dafür ist ein Schreiben des Hessischen Datenschutzbeauftragten, wonach es keine datenschutzrechtlichen Bedenken gegen eine stichprobenweise Prüfung der Arbeit des allein verantwortlichen Beamten der Beihilfestelle durch das Rechnungs-Prüfungsamt gibt.

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Veruntreuungsfall in Marburg

In der Stadtverordnetensitzung am Freitagabend stimmten alle Fraktionen für den Antrag von CDU, FDP und MBL, wonach der Magistrat offene Fragen bezüglich des Veruntreuungsfalls beantworten soll.

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