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Verdienstorden für „Mäzen im besten Sinne“

Hessischer Verdienstorden für Dr. Reinfried Pohl Verdienstorden für „Mäzen im besten Sinne“

Dr. Reinfried Pohl ist seit Freitag Träger des Hessischen Verdienstordens.

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Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl kam zur Verleihung des Verdienstordens an Dr. Reinfried Pohl nach Wiesbaden. Rechts ­Ministerpräsident Volker Bouffier.Foto: E. Blatt

Wiesbaden. Wiesbaden. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Vermögensberatung erhielt die Auszeichnung während einer Feierstunde in der Hessischen Staatskanzlei aus den Händen von Ministerpräsident Volker Bouffier.

Bouffier erklärte in seiner Laudatio: „Sie haben sich besonders um Ihre Heimatstadt Marburg, aber auch um Hessen und Deutschland verdient gemacht.“ Der Ministerpräsident sagte weiter, Pohls freiwilliger Einsatz für das Allgemeinwohl habe bleibende Spuren hinterlassen. Als Unternehmer und „Mäzen im besten Sinne“ würdigte Bouffier das Wirken Pohls: „Damit stärken Sie unsere Bürgergesellschaft.“ Stiftungen nehmen in den Aktivitäten des DVAG-Gründers einen besonderen Raum ein: 1997 gründete er die „Dr. Reinfried Pohl-Stiftung“ mit dem Zweck, an der Marburger Universität insbesondere die Fachbereiche Medizin und Rechtswissenschaften zu fördern. Mehrere Stiftungsprofessuren gingen aus diesem Engagement hervor, ebenso der Bau des „Zentrums für medizinische Lehre“. Die Juristen profitierten von Pohls Zuwendungen ebenfalls: Der Bibliotheksbestand konnte erheblich erweitert werden.

Pohl unterstützte das nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg, und er gründete nach dem Tod seiner Frau die „Anneliese Pohl-Stiftung“, die sich ebenfalls der Förderung der Krebsforschung widmet.

Bouffier erwähnte während der Ordensverleihung weiterhin Pohls Engagement bei der Umfeldgestaltung des Marburger Firmensitz-Neubaus für die Deutsche Vermögensberatung.

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