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Vaupel zu Tempo 30: „Keine Abzocke“

Verkehrsregulierung Vaupel zu Tempo 30: „Keine Abzocke“

In ganz Marburg soll es nach dem Willen der Stadtregierung noch mehr Tempo-30-Zonen geben.

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Tempo 30 soll in Marburg nicht in Durchgangsstraßen wie hier am Erlenring eingerichtet werden. Allerdings könnte es in diesen Straßen nächtliche Tempo-30-Zonen zur Lärmminderung geben.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die jetzt erfolgte Ausweisung des Wehrdaer Wegs als Tempo-30-Zone war nur der Beginn einer weiteren Verkehrsberuhigung im Marburger Stadtteil Wehrda, machte der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) auf Anfrage der OP deutlich. So gebe es einen Antrag des Wehrdaer Ortsbeirates an die Straßenverkehrsbehörde, auch einen Teil der direkt an den Wehrdaer Weg angrenzenden Wehrdaer Straße in eine Tempo-30-Zone umzuändern.

Dieser Vorstoß des Ortsbeirats ist ganz im Sinne der rot-grünen Rathauskoalition, sagte OB Vaupel. „Wir prüfen gerade, ob alle abgeschlossenen Wohngebiete in Marburg zu Tempo-30-Zonen erklärt werden sollen“, so Vaupel. Dabei habe die Koalition schon einiges geleistet. So dürfen Autofahrer in einem Großteil des Südviertels nicht schneller als 30 Stundenkilometer fahren.

Ausgenommen davon sind aber Durchgangsstraßen wie die Frankfurter Straße. Ähnlich wie in Marburgs Nachbarstadt Gießen und in Frankfurt solle aber auch in Marburg geprüft werden, ob „Tempo 30“ nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr auch für Durchgangsstraßen angeordnet werden könne.

Als Hauptziel von Tempo 30 nannte Vaupel die Erhöhung der Lebensqualität in der Stadt Marburg. Dabei gehe es aus Sicht des Umweltschutzes um eine Reduzierung der Autoabgases und um eine Lärmminderung. Generell sollten so die schwächeren Verkehrsteilnehmer geschützt werden. „Tempo 30 soll keine Abzocke der Autofahrer sein“, machte der Rathauschef deutlich.

von Manfred Hitzeroth

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