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Vaupel tritt 2017 nicht mehr zu Wahl an

Halbjahresbilanz des Bürgermeisters Vaupel tritt 2017 nicht mehr zu Wahl an

Drei Jahre vor Ablauf der zweiten Amtszeit von Oberbürgermeister Egon Vaupel (63) zieht die OP eine Halbzeitbilanz.

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Oberbügermeister Egon Vaupel will 2017 nicht mehr kandidieren. Bis dahin aber noch regieren.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Vor allem in der Versorgung mit preiswertem Wohnraum, in der Altenhilfe-Politik und beim Dauerbrenner Verkehrspolitik hat die Marburger Kommunalpolitik in den kommenden drei Jahren noch hohen Handlungsbedarf. Alle drei Themen liegen in der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters, der 2012 zusätzlich das Sozialdezernat übernommen hat. Dabei werden die finanziellen Spielräume der Stadt nach Ansicht vieler Beobachter, aber auch der meisten Kommunalpolitiker, geringer werden.

Die OP-Bilanz sieht in der Kinderbetreuung und der Zusammenarbeit mit der Universität die größten Fortschritte in der ersten Hälfte von Vaupels zweiter Amtszeit.

Der Sozialdemokrat ist seit 
1. Juli 2005 Stadtoberhaupt von Marburg. Er bezeichnet das friedliche Zusammenleben vieler Ethnien und Religionen in Marburg als die größte Errungenschaft der Stadt. Zur nächsten Direktwahl wird Vaupel nach eigener Aussage nicht mehr antreten. Ein „natürlicher Nachfolger“ ist derzeit nach dem Urteil vieler Beobachter weder bei der SPD noch bei einer der anderen Parteien in Sicht.

Spätestens mit den Vorbereitungen der Parteien zur kommenden Kommunalwahl im Jahr 2016, also in der zweiten Hälfte des Jahres 2015, werden die Weichen für die Nominierung der OB-Kandidaten gestellt. Vaupel selbst sieht die Nachfolger-Frage gelassen: „Ich werde meiner Partei zu gegebener Zeit einen Vorschlag machen – ob sie auf mich hört, weiß ich nicht.“

Zu Vaupels Halbzeit-Bilanz

von Till Conrad

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Halbzeit in der zweiten Amtszeit: Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) wird am 1. Juli 2017 in den Ruhestand gehen. Eine erneute Kandidatur als Stadtoberhaupt schloss Vaupel gegenüber der OP aus. Er will bis 2017 im Amt bleiben – wenn es seine Gesundheit erlaubt.

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