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Vaupel sagtendgültig Nein

Marktfrühschoppen Vaupel sagtendgültig Nein

Oberbürgermeister Egon Vaupel hat dem Marktfrühschoppenverein gestern Vormittag schriftlich die Durchführung des Martkfrühschoppens am 7.Juli verboten.

Marburg. Ein entsprechendes Schreiben sei dem Vorsitzenden des Vereins zugestellt worden, teilte Vaupel gestern auf Anfrage der OP mit. Im Rathaus war zuvor die schriftliche Stellungnahme des Regierungspräsidenten eingegangen.

Vaupel hatte den Regierungspräsidenten als Rechtsaufsicht um Auskunft gebeten, ob er an Beschlüsse des Parlaments gebunden sei. Das Parlament hatte beschlossen, dass der Marktfrühschoppen nicht stattfinden soll.

Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass das Regierungspräsidium den Beschluss des Stadtparlaments für bindend hält (OP vom 20. Juni). Vaupel hatte angekündigt, sich an der Rechtsauffassung des Regierungspräsidiums zu orientieren.

Dem Martkfrühschoppenverein bleibt nun nur noch der Rechtsweg, das heißt konkret die Klage beim Verwaltunsgegericht Gießen.

Vorsitzender Tilmann Pfeiffer bestätigte auf Anfrage der OP den Eingang des Schreibens von Vaupel. Er teilte mit, dass er eine Vorstandssitzung einberufen habe, auf der über das weitere Vorgehen beraten werden sollte. Schnellschüsse werde es nicht geben, sondern eine gut durchdachte Reaktion, sagte Pfeiffer, der aber so viel durchblicken ließ: „Wir werden uns mit dieser Entscheidung keinesfalls zufrieden geben.“

 

von Till Conrad

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