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Vaupel prüft Alkoholverbot für Abiparade

Bluttat in der Oberstadt Vaupel prüft Alkoholverbot für Abiparade

Oberbürgermeister Egon Vaupel kritisiert Vorverurteilungen in den Sozialen Netzwerken und bringt ein Alkoholverbot bei Orientierungswoche für Erstsemester und Abiparade ins Gespräch.

Marburg. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) verurteilte vor dem Marburger Stadtparlament im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in der Marburger Oberstadt Vorverurteilungen in den sozialen Netzwerken. Nach der Tat waren dort unter anderem „Ausländer“ und „Asoziale“ als vermeintliche Täter gebrandmarkt worden. „Inzwischen wissen wir, dass der mutmaßliche Täter und das Opfer Deutsche sind, Angehörige der so genannten Bildungselite.“

Vaupel problematisierte in diesem Zusammenhang den „übermäßigen Alkoholkonsum“ in der Oberstadt, vor allem bei der Abiparade und den Orientierungswochen für Erstsemester. „Ich lasse für beide Veranstaltungen ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum prüfen.“ Die FDP zog einen Dringlichkeitsantrag für eine Bürgerversammlung zurück, nachdem der Magistrat erklärt hatte, er wolle auf einer Veranstaltung der Oberstadtgemeinde am 17. Dezember informieren und mit den Bürgern diskutieren.

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