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Ute Mehnert ist gestorben

Nachruf Ute Mehnert ist gestorben

Die seit Jahrzehnten in der CDU aktive 88-jährige Marburgerin Ute Mehnert verstarb am Mittwoch. Das teilten die Marburger Konservativen, die um sie trauern, mit.

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Ute Mehnert – Ihr wacher Blick und ihr klarer Geist werden vielen in Erinnerung bleiben.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der CDU-Kreisverband Marburg-Biedenkopf und der CDU-Stadtverband Marburg trauert um Ute Mehnert. Die langjährige Stadtverordnete und Kreisvorsitzende der Senioren Union verstarb am Mittwoch im Alter von 88 Jahren.

Mehnert war seit 1969 CDU-Mitglied und auch im Vorstand des CDU-Ortsverbandes Marburg-Süd, im Stadt-, Kreis- und Landesvorstand der Frauen Union, als Mitglied im CDU-Kreisvorstand und als Beisitzerin im Landesvorstand der Senioren Union Hessen aktiv.

„Mit vorbildlichem Engagement, ausgeprägtem Verantwortungsgefühl und starker menschlicher Ausstrahlung hat sie sich innerhalb und außerhalb unserer Partei bleibendes Ansehen erworben. Wir verlieren mit ihr einen Menschen, der sich stets mit all seiner Kraft und Energie für die Belange der Bürgerinnen und Bürger sowie der Partei eingesetzt hat”, sagten der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Thomas Schäfer und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Mathias Range.

Auch Parteikollege und Oberbürgermeisterkandidat Dirk Bamberger zeigte sich bewegt vom Tode Mehnerts. „Ich habe Ute Mehnert zuletzt besucht und war fasziniert davon mit welch wachem Blick, starker Stimme und klarem Geist sie gekämpft hat“.

Engagement für christlich-jüdischen Gemeinde

Obwohl klar war, dass sie bald sterben würde, habe sie sich weiterhin für aktuelle kommunalpolitische und internationale Entwicklungen interessiert und diskutierfreudig gezeigt.

„Ich schaue mit großer Bewunderung auf ihr Leben zurück. Für mich ist sie ein großes Vorbild, weil sie sich über die Politik hinaus für die Stadt engagiert hat“, so Bamberger.

Ute Mehnert war Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Für ihre Parteiaktivitäten wurde sie im Februar 2015 mit der Alfred-Dregger-Medaille in Gold ausgezeichnet. Sie engagierte sich viele Jahre lang in der christlich-jüdischen Gemeinde.

Vergangenes Jahr wurde sie in Marburg auch als Schauspielerin bekannt: In einem ironischen Werbespot des Hessischen Landestheaters spielte sie eine Autofahrerin, die einen Parkplatzstreit mit einer Waffe löste.

von Ruth Korte

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