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Trinkwasser verunreinigt

Ursache für Ecoli-Verschmutzung noch unklar

Das Trinkwasser in Marburg sowie weiten Teilen des Landkreises ist weiterhin mit Bakterien verunreinigt. Auch am Sonntag ist der Auslöser für die Ecoli-Belastung nicht gefunden worden. Es gibt nach OP-Informationen aber erste Indizien.
Das Trinkwasser in weiten Teilen des Landkreises ist verunreinigt.

Das Trinkwasser in weiten Teilen des Landkreises ist verunreinigt.

© DPA
Rückblick
  • Warnung Trinkwasser vielerorts verunreinigt Kommentare 0

Marburg. „Endgültiges steht noch nicht fest“, sagt ein Mitarbeiter des Zentralverbands Mittelhessischer Wasserwerke (ZMW) auf OP-Anfrage. Nach OP-Informationen verdichten sich jedoch die Anzeichen dafür, dass es sich um ein Problem rund um das Wasserwerk Wohratal handelt. Derzeit überprüfen Techniker speziell die Fernleitung 1.1, eine am Werk beginnende und nach Süden über Großseelheim, die Lahnberge (Bauerbach, Schröck, Moischt) und Beltershausen nach Gießen verlaufende Trasse.

„Möglich ist, dass durch eine Undichtigkeit irgendwo auf der Strecke die Verunreinigungen von außen eindringen“, sagt ein ZMW-Sprecher. Laut OP-Recherchen vermuten einige Techniker derzeit, dass der wiederkehrende Starkregen und die darauf folgenden Überschwemmungen der vergangenen Wochen mit dem Eindringen der Ecoli-Bakterien in etwaig angerissene Versorgungsleitungen zutun haben.

Stadtwerke: Wasser wird nirgendwo abgestellt

Es werde nun während den andauernden Überprüfungen weiterhin Chlor in die Versorgungsleitungen gegeben, um das bakteriell belastete Wasser zu desinfizieren. Damit die Wirkung schneller eintritt, müssen die Leitungen nach Angaben der Stadtwerke Marburg „ in einer längeren Prozedur durchgespült werden“. Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Kühne widesprach aber Meldungen, nach denen das das Wasser in einigen Straßen und Stadtteilen Marburgs vorübergehend abgestellt werde. "Die Stadtwerke stellen die Wasserversorgung im Zuge der Netzspülung nirgends ab", sagte Kühne.

Wenn die Ursache gefunden und das Problem behoben ist, starten neue Reinheitstests. Erst wenn diese drei Tage in Folge in Ordnung seien, keine Bakterien nachgewiesen werden, können die Behörden den Trinkwasseralarm aufheben, heißt es von den Stadtwerken Gießen auf OP-Anfrage. Solange gelte die ausgesprochene Abkoch-Empfehlung der Gesundheitsämter.

von Björn Wisker

Eine Liste aller betroffenen Städte und Gemeinden finden Sie hier.

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Tipps zur Nutzung des Trinkwassers
  • Leitungswasser sollte nur im abgekochten Zustand getrunken werden
  • auch für die Zubereitung von Essen sowie Getränken, sofern die Speisen bzw. Getränke nicht ohnehin gekocht werden, sollte das Wasser ebenfalls sprudeln aufgekocht werden, das gilt auch für das Kochen von Kaffee
  • gleiches gilt für die Zubereitung und das Waschen von Rohkost wie Obst, Salat und Gemüse
  • zum Zähneputzen sollte das Wasser ebenfalls nur abgekocht benutzt werden
  • wer auf handelsübliches, abgepacktes Wasser ausweichen möchte, sollte bedenken, dass kohlensäurehaltiges Wasser für die Säuglingsernährung nicht geeignet ist
  • Für die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) und auch für das Waschen der Wäsche kann das Leitungswasser ohne Bedenken weiter genutzt werden. Der Kontakt mit offenen Wunden sollte jedoch vermieden werden. Bei der Spülmaschine sollte möglichst das Programm mit der höchsten Temperatur eingeschaltet werden und keine Sparprogramme. Zu Bedenken ist hier jedoch, dass es in manchen Maschinen nach dem eigentlichen Waschvorgang ein Nachspülprogramm gibt. DAbei wird klares Wasser in die Maschine geleitet. Um also ganz sicher zu gehen, sollte das Maschinen-Geschirr mit abgekochtem Wasser nachgespült werden.

von Björn Wisker und Katharina Kaufmann-Hirsch


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