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Uni und Stadt kämpfen gegen Feier-Exzesse

Probleme in der Oberstadt Uni und Stadt kämpfen gegen Feier-Exzesse

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Bei den Orientierungseinheiten der Erstsemester an der Philipps-Universität wird in jedem Semester gefeiert. Doch die Partys der „Neuen“ eine Woche vor dem Semesterstart sind häufig mit Lärm und Alkohol-Exzessen verbunden. Vor allem für die Wintersemester, wenn besonders viele „Erstis“ neu an die Hochschule kommen.

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Eine Arbeitsgruppe will verhindern, dass neue Studierende zum Semesterstart zu sehr über die Stränge schlagen.

Quelle: dpa

Marburg. Vor zwei Jahren war die Situation dabei besonders eskaliert, und die Beschwerden aus der Bevölkerung bei Uni-Leitung und der Stadt-Spitze über betrunkene Studenten in der Woche vor dem Semesterstart häuften sich. Vor allem in der Oberstadt mit der hohen Kneipendichte ging es hoch her. Das lag wohl auch daran, dass die die Zahl der neuen Studierenden sehr hoch war.

In der Folge bildete sich eine „Task Force“ mit Mitgliedern aus der Stadtverwaltung und von der Universität, um gegenzusteuern. Ein Ergebnis des Treffens der Arbeitsgruppe war es, bei den für die Orientierungseinheiten zuständigen studentischen Fachschaften für weniger Trinkspielchen bei den traditionellen Stadtrallyes zu werben. Auch in den Informationsschreiben der Uni wird bei den neuen Studierenden um mehr Rücksicht geworben.

Aus Sicht der Verantwortlichen zeitigten die Bemühungen durchaus erste Erfolge. „Dieses Mal hatten wir sogar  keine Beschwerdeanrufe“, freute sich Uni-Vizepräsident Professor Harald Lachnit auf Anfrage der OP.  Christopher Moss von der Bürgerinitiative Oberstadt erkennt ein „ehrliches Bemühen“ der Universität, die Alkohol-Exzesse und den Lärm während der OE „zu bremsen“.

Ganz könne man allerdings die Feierlust der Studierenden nicht eindämmen, warb Lachnit um Verständnis angesichts von 3000 „Erstis“.

von Manfred Hitzeroth

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