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Uni errichtet Zentrum für Mikrobiologie

Marburg Uni errichtet Zentrum für Mikrobiologie

Das auf den Lahnbergen geplante Zentrum für synthetische Mikrobiologie kann errichtet werden.

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Vor einem Jahr erklärten (von links) Uni-Vizepräsidentin Professorin Katharina Krause, Professorin Lotte Sogaard-Andersen, Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus und Professor Bruno Eckhardt die Idee des Zentrums für Synthetische Mikrobiologie. Archivfoto

Marburg. Großer Erfolg für die Philipps-Universität im Wettbewerb um die Landesförderung: Aus vier Anträgen für die Finanzierung von Forschungszentren durch das Forschungsprogramm „Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe) wurden allein die beiden Anträge mit Marburger Beteiligung ausgewählt. Für die beiden Forschungszentren gibt es nun zunächst für drei Jahre eine Förderung jeweils in zweistelliger Millionenhöhe. Dies gab die Pressestelle des hessischen Wissenschaftsministeriums in Wiesbaden gestern bekannt.

Das Zentrum für Synthetische Mikrobiologie soll zunächst von 2010 bis 2012 mit 21,3 Millionen Euro an Landeszuschüssen gefördert werden. Für das weltweit einmalige Zentrum soll in Nähe des Max-Planck-Institutes auf den Lahnbergen ein zweites Gebäude entstehen. Wissenschaftler der Marburger Universität wollen dort mit Forschern des Max-Planck-Institutes für terrestrische Mikrobiologie zusammenarbeiten.

Mit 15,1 Millionen Euro wird das Lungenforschungszentrum der Gießener Universität gefördert, an dem die Philipps-Universität zu einem Drittel beteiligt ist. In dem Zentrum sollen Entzündungs- und Gefäßerkrankungen der Lunge und der Atemwege erforscht werden.

„Sehr erfreut“ über das Ergebnis der Marburger Universität zeigte sich der Marburger Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus. „Das ist ein guter Tag für Marburg“, meinte auch Professor Harald Renz, der stellvertretende Sprecher des Projekts Lungenforschungszentrum.

„Diese positive Entscheidung zeigt, dass der Wissenschaftsstandort lebt“, meinte der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel.

von Manfred Hitzeroth

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