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Uni-Stadion erhält einen Kunstrasenplatz

Umbau Uni-Stadion erhält einen Kunstrasenplatz

Das Stadion der Philipps-Universität in Marburg wird komplett umgebaut. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober dauern.

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Die Tennisplätze der Uni am Stadion fallen künftig weg. Netze und Pfosten sind schon abgebaut.

Quelle: Hitzeroth

Marburg. Wer dieser Tage vom Weidenhäuser Wehr aus auf dem Trojedamm Richtung Schwimmbad läuft, erahnt die grundlegenden Änderungen im Uni-Stadion. Der bisher vorhandene Rasenplatz ist abgetragen und rundherum türmt sich die Erde auf, die später noch verwendet werden soll. Bagger haben auch die Weitsprunggrube schon eingeebnet.

„Wir sind sehr glücklich, dass das Uni-Stadion umgebaut werden kann“, sagt Dr. Jens Kruse, Leiter des Zentrums für Hochschulsport an der Marburger Universität. Neben dem Sportzentrum profitiert auch das Uni-Institut für Sportwissenschaften, das für die Ausbildung von Sportlehrern zuständig ist, von dem Umbau.

Für 1,3 Millionen Euro soll das Stadion komplett umgestaltet werden. So soll aus dem bisherigen Naturrasenplatz ein Kunstrasenplatz werden. Auf diesem Platz sollen die Studierenden künftig auch in der kälteren Jahreszeit nicht nur Fußball, sondern auch andere Sportarten wie Lacrosse und Rugby betreiben können. „Ein Kunstrasenplatz ist zwar in der Anschaffung teurer, aber in der Pflege wird es billiger“, erzählt Jens Kruse. So falle die aufwändige Rasenpflege demnächst weg.

Allerdings kann für das bei der Sportlehrer-Ausbildung wichtige Speerwerfen oder den Diskuswurf der Kunstrasenplatz nicht mehr benutzt werden. Und so wird anstelle der bisher an das Uni-Stadion angrenzenden vier Tennisplätze der Universität an dieser Stelle ein „Multifunktionsareal“ geschaffen, das als Wurffläche für Speerwerfen und Diskuswerfer aber auch für Kugelstoßer dienen kann, aber auch für einige Ballspiele geeignet sein soll.

Für die studentischen Tennisspieler des Hochschulsports sollen laut Kruse die Tennisplätze an den Afföllerwiesen als Ausweichplätze zur Verfügung stehen.

Sowohl eine Weitsprunganlage als auch Anlagen für Hochsprung und Stabhochsprung sollen wieder neu errichtet werden. Die bisher vorhandene Anlage für den kombinierten Hoch-Weit-Sprung, die vor allem beim „Sport-Dies“ in Betrieb war, soll es allerdings laut Kruse nach dem Umbau nicht mehr geben.

Völlig neu gestaltet wird die Laufbahn. Wo sich bis jetzt noch eine Aschenbahn befindet, wird es nach dem Komplettumbau eine Kunststoffbahn geben, die beste Bedingungen für den Lauf-Unterricht der zukünftigen Sportlehrer bieten soll. Für die 400-Meter-Strecke sind vier Laufbahnen vorgesehen, und für die 100-Meter-Distanz soll es zwei zusätzliche Bahnen geben.

von Manfred Hitzeroth

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