Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Uni-Sommerfest kommt spät in Schwung

Marburg Uni-Sommerfest kommt spät in Schwung

Das traditionelle Uni-Sommerfest lockte auch in diesem Jahr mehrere tausend Studierende und Marburger auf das Festgelände rund um das Hörsaalgebäude.

Voriger Artikel
Mehr Gewerbesteuern in Marburg
Nächster Artikel
Vergewaltiger muss drei Jahre in Haft

Shooting-Star Mickey Monroe trat am frühen Abend auf und bei Mr. Irish Bastard durfte ein Fan mit ans Mikrofon.

Quelle: Arlt

Marburg . Die ersten Besucher nutzten bereits am frühen Abend die sommerlich warmen Temperaturen, um beim Uni-Sommerfest eine Party auf drei Bühnen zu erleben. Hielt sich der Andrang anfangs noch in Grenzen, füllte sich der Platz vor dem Hörsaalgebäude bis zum späteren Abend. Menschentrauben bildeten sich vor allem vor den Bühnen und um die Aktionskünstler, die über den Abend verteilt an unterschiedlichen Orten auftraten. Die „Jazzpolizei“ beispielsweise zeigte in ihren Uniformen, dass Swing und Jazz nicht nur überzeugend akustisch gespielt werden können, sondern der Spaß dabei nicht zu kurz kommen muss. „Arthur kommt“ zeigte seine artistische Komik mit Keulen und Flammen und als wichtigstem Utensil, seinen „alten aber geliebten“ Fiat 500.

Umfunktioniert zur Bühne und als Element der Show zeigt Arthur augenzwinkernd, wie das Verhältnis zwischen Aktionskünstler und seinem Auto aussehen kann.Den Auftakt auf der Parkplatzbühne neben dem alten botanischen Garten machten „Tito“. Wie schon im Vorjahr spielten die verschiedenen Bands aus baurechtlichen Gründen nicht mehr im Hörsaalgebäude selbst, sondern auf drei Bühnen um das Gebäude. „Tito“ begannen mit Folksongs, die das Genre auf der Parkplatzbühne auch bei den „Magic Soul Sisters“ und den „Hands on the Wheel“ bestimmten.Auf der Biegenstraße bestimmten die „Subcutaneos“ und die „Evil Cavies“ den musikalischen Abend auf der Straßenbühne.Die Hauptbands spielten auf der großen Bühne vor dem Hörsaalgebäude. Den Anfgang machte Mickey Monroe. Der Shootingstar der nationalen Musikszene spielte anderthalb Stunden eine Mischung aus kraftvollen Rockliedern und besinnlichen Balladen. Schneller und härter war die Musik der „Mr. Irish Bastards“. Ihr Garagen-Punk sorgte für eine wild tanzende Menge vor der Bühne, die sich auch nicht durch die hitzigen Temperaturen abschrecken ließ. Den Höhepunkt auf der großen Bühne bildete das Programm der „Hit Radio Show“. Sie coverten die größten Hits der Musikgeschichte, deren Texte vom Publikum laut mitgesungen wurden. Die neun Musiker beschränkten sich dabei jedoch nicht nur auf die musikalische Wiedergabe der Lieder, sondern wechselten zudem die Kostüme, um den Originalen zum verwechseln ähnlich zu werden.Eingestellt auf eines der größten Feste in Marburg hatte sich das Deutsche Rote Kreuz. Im Hörsaal sechs warteten die Rettungssanitäter auf „die üblichen Fälle“, wie Alkoholvergiftungen, Schnittwunden durch Glasscherben oder Kreislaufschwächen. Bis zum späteren Abend hielten sich die Einsätze jedoch im Rahmen.

von Andreas Arlt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Sanierung

Das traditionelle Uni-Sommerfest wird in diesem und im kommenden Jahr ausfallen, weil das Hörsaalgebäude bis Sommer 2011 grundlegend saniert wird.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Marburg

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr