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Haushaltskürzungen

Uni-Senat plant „Marsch“ auf Wiesbaden

Am 11. Mai soll es einen „Marsch auf Wiesbaden“ geben, an dem nach dem Willen der Initiatoren alle Angehörigen der Marburger Universität teilnehmen sollen.

Mit ernsten Mienen hörten sich Uni-Senatoren und Dekane den Bericht der Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause über den aktuellen Stand in den Verhandlungen zum Hochschulpakt an.

© Manfred Hitzeroth

Marburg. Die mehr als 20.000 Studierenden, mehrere Tausend Uni-Mitarbeiter und knapp 400 Professoren sind aufgerufen, in der hessischen Landeshauptstadt aus Protest gegen die Kürzungspläne auf die Straße zu gehen.

Dies beschloss der Uni-Senat, in dem alle Statusgruppen der Hochschule vertreten sind, nach einem Antrag von Professor Siegfried Bien am Donnerstag nach einer dreistündigen Diskussion in der Aula der Alten Universität einstimmig.

Auch Schüler als künftige Hauptbetroffene von Kürzungen an den Universitäten sollen für die Demonstration mobilisiert werden. Zudem ist auch die Aktivierung von weiteren Hochschulen für den Protest gegen die Landespläne vorgesehen.

Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) hatte vor einigen Tagen für das Jahr 2011 eine hessenweite Kürzung der Landeszuschüsse für die Hochschulen um 30 Millionen Euro angekündigt. Davon sollen Einsparungen in Höhe von fünf Millionen Euro auf die Marburger Hochschule entfallen.

von Manfred Hitzeroth

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