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Uni Marburg in der Zweiten Liga?

Exzellenzinitiative Uni Marburg in der Zweiten Liga?

Der erneute Misserfolg der Marburger Universität in der bundesweiten Exzellenzinitiative war das wichtigste Thema in der Sitzung des Marburger Uni-Senats.

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Der Misserfolg der Uni Marburg in der Exzellenzinitiative war am Montag eines der Themen in der Sitzung des Uni-Senats. Unser Foto zeigt eine Senatssitzung, die Ende vergangenen Jahres stattfand.

Quelle: OP

Marburg. „Das Uni-Präsidium war extrem enttäuscht vom Abschneiden der Universität bei der Exzellenzinitiative“, erklärte der Marburger Uni-Vizepräsident Professor Frank Bremmer in der Sitzung des Uni-Senats am Montag.

„Es ist richtig und wichtig, dass wir uns fragen, wie es zu dem Ausscheiden kam“, ergänzte der Vizepräsident. Keinen Erfolg hatte die Marburger Universität mit dem Exzellenzcluster zum Thema „Dynamik der räumlichen Organisation von Zellen: vom Molekül zur Krankheit“.

Ebenfalls nicht in die nächste Runde kam die Graduiertenschule mit dem Titel „Crossing Frontiers: Neurowissenschaften von der Grundlagenforschung zur Anwendung“. Von 98 Anträgen auf Graduiertenschulen wurden nur 25 ausgewählt, von 107 Anträgen auf Exzellenzcluster kamen nur 27 in die Endrunde und dürfen nun einen vollständigen Antrag abgeben.

In der anschließenden Debatte wies Senatsmitglied Professor Klaus Pieper (Unabhängige Hochschullehrer) darauf hin, dass bis auf die Technische Universität Darmstadt bei der Auswahlrunde der Exzellenzinitiative auch alle anderen hessischen Hochschulen schlecht abgeschnitten hätten und erfolglos geblieben seien.

„Es ist zuwenig Geld im System“ schlussfolgerte Pieper. „Wir spielen als Philipps-Universität offensichtlich nicht mehr in der Ersten Liga, sondern in der Zweiten Liga“, sagte Pieper.

von Manfred Hitzeroth

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP.

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