Marburg. Nach dessen Recherchen habe sich die Krankenkasse mit dem Patienten in Verbindung gesetzt, bevor der abschließende Bericht des Rhön-Klinikums vorgelegen habe.
Die Krankenkasse ging aufgrund der Diagnose des Klinikums davon aus, der Patient sei noch am Leben. Zudem gab die Diagnose Anlass zu der Schlussfolgerung, dass die Verletzungen auf einen Unfall zurückzuführen sind. Um Schadensansansprüche gegen Dritte zu prüfen, bat die Krankenkasse den Mann um seine Mithilfe.
Das Uni-Klinikum bedauert den Vorfall. Der Abschlussbericht liege der zuständigen Krankenkasse aufgrund staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen noch nicht vor.
von Heike Horst
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Kommentare
Kein Bedauern Insider – 09.09.10
Ich glaube nicht daran, dass dem Klinikum der Brief leid tut. Was das Klinikum bedauerd ist die Tatsache, dass es öffentlich wurde. Ich arbeite seit 35 Jahren in einem öffentlichen Bereich und glauben Sie mir, angesagt ist da vertuschen, wegducken, leugnen.Bluttransfusion MB – 08.09.10
Das einzige Problem an der Sache ist das der Verstorbene doch gar nicht seinen Fuss oder Knoechel verloren hatte, wie erklaert das Klinikum sich das denn? Ich frage mich ob die Person dem wirklich der Fuss und Knoechel verloren gegangen ist die Blutgruppe A hat? (Nur mal so eine Idee).