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Uni-Förderer treffen sich in "guter Stube" der Uni

Universitätsbund Uni-Förderer treffen sich in "guter Stube" der Uni

Die Jahresversammlung des Universitätsbundes fand am Freitag in der Alten Aula statt.

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Die Studierenden-Bigband gab bei der Versammlung des Universitätsbundes ein Konzert in der Alten Aula.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. In der „guten Stube“ der Marburger Universität traf sich einen Tag vor dem Uni-Sommerfest der Universitätsbund. Nach der Kuratoriumssitzung stand zunächst die alljährliche Mitgliederversammlung an, zu der rund 40 Mitglieder erschienen waren.

Reisestipendien für Studierende, die finanzielle Unterstützung für das „Uni-Journal“ oder das Sponsoring von Tagungen und Vorträgen: Das sind nur einige der universitären Belange, die dem Förderverein am Herz liegen, berichtete Unibund-Vorsitzender Professor Uwe Bicker. Zudem habe es im zurückliegenden Jahr eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 30000 Euro gegeben, mit der eine an der Uni angesiedelte Stelle zur Pflege der Kontakte von Absolventen zu ihrer ehemaligen Hochschule mitfinanziert wird.

Der Universitätsbund hat derzeit 1806 Mitglieder; eine Vielzahl von ihnen im Alter von 75 Jahren oder älter. Der Vereinsvorsitzende hofft deswegen, dass sich künftig noch mehr jüngere Universitätsfreunde in dem Förderverein engagieren wollen.

Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause machte deutlich, dass viele Veranstaltungen an der Universität wie auch das „Studium generale“ ohne die Unterstützung durch den Universitätsbund nicht möglich wären. Das gelte beispielsweise auch für die Sanierung des Universitätsmuseums, die derzeit im vollen Gang ist.

Um die Zukunft der Museumslandschaft ging es auch im anschließenden Vortrag von Professor Hans Ottomeyer, zu dem auch die Öffentlichkeit Einlass fand, so dass dann die Alte Aula mit mehr als 200 Gästen gut gefüllt war.

Ottomeyer gab zwar den Marburger Museumsmachern keine direkten Ratschläge für die Gestaltung eines künftigen Stadtmuseums. Dafür hielt er aber ein Plädoyer für die klassischen Museen alter Schule und gegen die moderne Event-Kultur amerikanischer Prägung, die auch in den deutschen Museen in den vergangenen Jahren vermehrt Einzug gehalten habe.

Zudem erläuterte er in einem informativen Gesamtüberblick, wie sich die Museen historisch entwickelt haben. Vor allem der „Akt des Staunens und Zeigens“ sei entscheidend für den Erfolg dieser Institutionen.

Zum Abschluss der Veranstaltung sorgte die Marburger Studierenden-Bigband noch einmal für viel Schwung in der Alten Aula der Universität.

von Manfred Hitzeroth

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