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Übergangslösung in der Uferstraße

Schwesternwohnheim Übergangslösung in der Uferstraße

Die im Schwesternwohnheim untergebrachten Schwesternschülerinnen des Marburger Uni-Klinikums sollen ab April kommenden Jahres vorübergehend im ehemaligen Kreisjobcenter wohnen.

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Das Schwesternwohnheim des Marburger Uni-Klinikums wird im kommenden Jahr abgerissen, weil es dem Neubau der Uni-Bibliothek weichen muss. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Im Zuge der Campusplanungen für den Bau der neuen Uni-Bibliothek wird nicht nur die ehemalige Uni-Frauenklinik abgerissen. Auch das direkt daneben gelegene Schwesternwohnheim des Uni-Klinikums muss dem Neubau weichen - und das schon im kommenden Frühjahr.

Damit die Schwesternschülerinnen aber weiter adäquat untergebracht sind, wurde in den Gesprächen zwischen dem Land Hessen, der Universität Marburg, dem Uni-Klinikum und der Stadt Marburg nun eine Übergangslösung beschlossen. Dies hatte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann bereits im OP-Interview bekanntgegeben (siehe OP vom Mittwoch).

Nun steht auch das Alternativ-Gebäude für das Schwesternwohnheim fest: Es handelt sich dabei um das frühere Kreisjob-Center in der Uferstraße, das von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau seit drei Monaten umgebaut wird. Dies teilte Bernd Schulte, Geschäftsführer der Gewobau, der OP auf Anfrage mit.

In dem früheren Kreisjobcenter an der Uferstraße sollten plangemäß eigentlich 55 Studentenwohnungen und fünf behindertengerechte Wohnungen entstehen. Die Studentenwohnungen sollen aber nach dem Umbau jetzt zunächst einmal von den Schwesternschülerinnen bewohnt werden.

Schulte geht davon aus, dass die Umbauarbeiten in dem Gebäude ab dem 1. April 2013 beendet sind und diese dann bezugsfertig sind.

Übergangslösungbis zum Jahr 2015

Bis 2015 würde das Gebäude dann vorwiegend als Schwesternwohnheim genutzt. Danach soll der Umzug der Bewohnerinnen in einen Neubau erfolgen, für den die Planungen allerdings noch nicht erfolgt sind.

Für den Bau des neuen Schwesternwohnheims in Marburg wird die Rhön-Klinikum-AG nach Angaben der Wissenschaftsministerin fünf Millionen Euro beisteuern.

Die Trägerschaft soll allerdings nicht mehr das Uni-Klinikum, sondern stattdessen die städtische Wohnungsbaugesellschaft übernehmen. Gewobau-Geschäftsführer Schulte machte deutlich, dass der Standort für den Neubau noch nicht feststehe.

Klar sei allerdings, dass auf einem Grundstück gebaut werden solle, dass die Universität zur Verfügung stelle.

von Manfred Hitzeroth

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