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Übergabe fand auf einem Parkplatz statt

Festgenommener Waffenhändler Übergabe fand auf einem Parkplatz statt

Der 31-jährige Waffenhändler, der am Dienstag in Marburg festgenommen wurde, war ein "arbeitsloser Verkäufer", der durch Waffenhandel seinen Lebensunterhalt verdiente. Das gaben Generalstaatsanwaltschaft und Zollfahndungamt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt bekannt.

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Diese Waffen wurden beim Zugriff in Marburg sichergestellt.

Quelle: Peter Gassner

Marburg. Der Mann, der die Übergabe einer Maschinenpistole, einer Handfeuerwaffe und dazugehöriger Munition an einem in der Nähe des Busbahnhofes gelegenen Parkplatzes durchführen wollte, wurde "innerhalb weniger Sekunden" von einer Spezialeinheit des Zolls aus Köln verhaftet.

Der 31-Jährige trug dabei eine durchgeladene halbautomtische Waffe, die der "Eigensicherung" dienen sollte, eklärte Alexander Badle, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Man müsse davon ausgehen, dass es "nicht unwahrscheinlich ist, dass er im Zweifel davon Gebrauch machen wollte", sagte Badle. Die Spezialkräfte seien jedoch auf solche Situationen vorbereitet und hätten ihn bei der Festnahme überrascht.

Das Zollfahndungsamt Frankfurt hat am 17.08.2016 zu einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main (Hessen) eingeladen. Ermittler haben am Dienstag in Marburg einen Mann und seine Freundin festgenommen, die dem Amokschützen von München die Waffe verkauft haben sollen. Am Rande der Pressekonferenz wurden auch die sichergestellten Waffen präsentiert.

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Die Waffen hatte er in einem Pkw zurückgehalten. Woher sie stammen ist noch unklar, bei einer Pistole gibt es allerdings Anzeichen, dass sie aus Tschechien oder der Slowakei kommen könnte. Die ebenfalls 31-jährige Lebensgefährtin des Waffenhändlers wurde wenig später festgenommen, ist allerdings inzwischen wieder auf freiem Fuß. Sie sei an diesem konkreten Waffengeschaft vermutlich nicht beteiligt gewesen. Es wird aber weiterhin gegen sie ermittelt.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung bei dem Marburger fand die Polizei gestern Abend zudem eine Kiste mit Munition. Weitere Waffen hatte der Mann in Köln nahe einer Autobahn unter einer Verkehrsinsel vergraben.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

von Peter Gassner

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