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Überarbeiteter Wegweiser

Elisabethkirche Überarbeiteter Wegweiser

Seit vielen Jahren schon begleitet der „Wegweiser“ die Besucher der Elisabethkirche.

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Christvesper 2014 in der Elisabethkirche.

Quelle: Nadine Weigel (Archiv)

Marburg. Als der damalige Pfarrer Dr. Eberhard Leppin diesen Kirchenführer Anfang der 80er-Jahre konzipierte, schwebte ihm nicht nur ein praktisch handhabbares Büchlein mit kunsthistorischen Erläuterungen vor.

Darüber hinaus wollte er den Lesern ein übergeordnetes geistliches Verständ­nis des Gebäudes nahebringen: die Hoffnung auf das Himmlische Jerusalem, welche die Baumeister der Gotik dort in Stein gemauert hatten.

Der Text Leppins hat grundsätzlich nichts an seiner Gültigkeit eingebüßt und vermag noch immer, die Faszination dieses „Schöpfungsbaus der deutschen Gotik“ zu vermitteln. Da neuere Forschungsergebnisse das ein oder andere Detail inzwischen in anderem Licht erscheinen lassen, schien es notwendig, einige Verbesserungen vorzunehmen.

Noch 2009 überarbeitete Leppin selbst den Text. Nun, nach seinem Tod im November 2014, nahm sich Kirchenführerin Renate Lühr­mann des Wegweisers an und ergänzte ihn behutsam um die neuesten Erkenntnisse. Auch das Bildmaterial wurde umfassend erneuert und erweitert. Mehr als 150 Farbfotografien lösen jetzt die Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Vorgängerauflagen ab.

Die neue Auflage ist nun nach langer Vorbereitung erschienen und ab sofort in der Elisabethkirche und im Kirchenkiosk gegenüber erhältlich, teilt Pfarrer Bernhard Dietrich mit.

  • Eberhard Leppin, Die Elisabethkirche in Marburg. Ein Wegweiser zum Verstehen, durchgesehen und ergänzt von Renate Lührmann, aktualisierte und erweiterte Auflage, Selbstverlag der Elisabethkirchengemeinde, Marburg 2016; 132 Seiten; 5 Euro.
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