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Tympanon des Philippinum restauriert

Marburg Tympanon des Philippinum restauriert

Im Auftrag der Ehemaligen ist das Tympanon des Philippinum aus der Neogotik vor den Einflüssen der Witterung gerettet worden und von Marburger Steinrestauratoren wiederhergestellt worden.

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Die Beteiligten stellen das restaurierte Tympanon aus dem Jahre 1868 im Philippinum vor: Die Restauratoren Jan und Rudolf Trautmann (von links), Schulleiter Dieter Stein und die ehemaligen Lehrer Wolfgang Gut und Konrad Ohlwein.

Quelle: Tim Textor

Marburg. Nach dem Abriss des ehemaligen Schulgebäudes des Philippinum in der Untergasse im Jahre 1973 wurde das alte Giebelfeld, ein Tympanon, im Innenhof des neuen Schulgebäudes in der Leopold-Lucas-Straße zwischen Turnhallenwand, naturwissenschaftlichem Trakt und Musikgebäude wieder aufgestellt.

Im Laufe der Zeit stellte sich allerdings heraus, dass der Stein auf Dauer den Witterungsbedingungen nicht standhalten würde, sodass man sich entschloss, den Stein der Bildhauerei Trautmann zur Restaurierung zu übergeben.
Mit dem Ziel, den Urzustand des Tympanon wiederherzustellen, nahmen Rudolf und Jan Trautmann die Arbeit auf und dünnten den Stein so weit aus, dass er von einer Wand problemlos getragen werden kann. Der Großteil des Blattwerkes, das auf dem Giebelfeld abgebildet ist, bestehend aus Wein- und Eichenlaub, war durch den jahrelangen Verschleiß nicht mehr zu erkennen, sodass diese entsprechend nachbearbeitet worden sind.

Kurz darauf wurde im kürzlich neu erbauten Eingangsbereich des Philippinum eine passende Wandfläche gefunden, an der der Stein von Vater und Sohn Trautmann aufgehängt wurde. Eine Umrahmung, die an die Originalumgebung des Steines erinnern soll, sowie ein alter Stein, der eine ehemalige Hausnummer 185 darstellt, wurden ebenfalls von der Firma Trautmann zu dem Tympanon gesellt. Der Schulleiter Dieter Stein und die Ehemaligen zeigten sich beglückt, den Stein nun sicher an einem angemessenen Platz untergebracht zu haben.

von Tim Textor

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