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Tunnel-Projekt soll in Verkehrswegeplan

Stadtautobahn Tunnel-Projekt soll in Verkehrswegeplan

Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 und die „Bürgerinitiative Stadtautobahn“ haben beim Bundesverkehrsministerium beantragt, die Untertunnelung der Stadtautobahn in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 aufzunehmen.

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Die Eintunnelung der Stadtautobahn ist ein zentrales Projekt, um die Bundesgartenschau 2029 nach Marburg zu holen.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Das teilten Vertreter der Lokalen Agenda vergangene Woche im Umwelt- und Verkehrsausschuss mit. Das Stadtparlament hatte sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, den Magistrat mit der Prüfung eines solchen Vorhabens zu beauftragen und ein solches Vorhaben zu prüfen. Der Magistrat wurde damals außerdem beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für die Untertunnelung in Auftrag zu geben. Sie gilt als zentrale Voraussetzung für die Schaffung eines neues Stadtquartiers an der Lahn und für die Durchführung der Bundesgartenschau ab 2029. Der Plan sieht vor, zwischen der Zimmermannstraße und dem Stronsky-Steg über die Stadtautobahn am Schülerpark die B3 einzutunneln und auf der Überdeckelung ein neues Wohn- und Geschäftsquartier zu errichten. Laut Agendagruppe muss in absehbarer Zeit ohnehin an der Stadtautobahn gearbeitet werden, weil die Standsicherheit der Hochbrücke am Hauptbahnhof noch maximal für etwa 25 Jahre gewährleistet sei.

von Till Conrad

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