Darmkrebs wird oft zu spät entdeckt, weil er lange Zeit keine Beschwerden macht. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen so wichtig.
Marburg. Ab 16.30 Uhr stehen heute Dr. Christina Balser, Dr. Heiko Fensterer, Dr. Ulf Seifart und Dr. Jorge Riera-Knorrenschild am OP-Telefon Rede und Antwort.
Darmkrebs ist nach wie vor in der Bundesrepublik Deutschland die am häufigsten vorkommende Form von Tumorerkrankungen. Allein im vergangenen Jahr kam es zu knapp 75 000 Neuerkrankungen.
Bereits bei der zurückliegenden OP-Telefonaktion zum Thema Darmkrebs zeigte sich ganz deutlich, dass es zum einen offenbar immer noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten gilt, was die Vorsorgemöglichkeiten anbelangt.
Zum anderen ist den meisten Menschen nicht bewusst, dass eine Darmkrebsdiagnose heute kein Todesurteil sein muss, sondern sich diese Tumorart vergleichsweise gut therapieren lässt – weil auf der einen Seite Darmkrebs eher langsam entsteht und auf der anderen Seite im Hinblick auf die operativen Techniken in den zurückliegenden Jahren evolutionäre Fortschritte erzielt wurden. Trotzdem gilt natülich nach wie vor die Devise: Vorsorgen ist besser als Heilen.
Anrufer, die mit Christina Balser sprechen möchten, wählen heute die Rufnummer 0 64 21 / 40 93 50. Wer Fragen an Dr. Ulf Seifart richten möchte, ist unter 40 93 41 an der richtigen Adresse. Dr. Jorge Riera-Knorrenschild spricht unter der 409310 mit seinen Anrufern, und Dr. Heiko Fensterer ist unter 40 93 12 zu erreichen. Die Telefonaktion ist eine Kooperation zwischen der Oberhessischen Presse und dem „Darmzentrum Marburg“.
von Carsten Beckmann
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Foto: www.pixelio.de
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