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Trittin: Schwarz-Grün wäre der "Worst Case"

OP-Interview Trittin: Schwarz-Grün wäre der "Worst Case"

Bevor Jürgen Trittin am Dienstagabend im KFZ den Wahlkampfauftakt der Landkreis-Grünen unterstützt, hatte die Oberhessische Presse gerade die Gelegenheit mit ihm - dem Spitzen-Kandidaten der Grünen für die Bundestagswahl - zu reden.

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Jürgen Trittin in der OP-Redaktion: Schwarz-Grün wäre der "worst case".

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der 59-Jährige stellte sich unseren Fragen zur Energiewende und der Notwendigkeit eines weiteren Schuldenschnitts für Griechenland. Für die nächste Legislatur-Periode bezeichnete er ein mögliches schwarz-grünes Bündnis als "Worst Case". Er schloss die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung durch die Linken mit Verweis auf das Scheitern dieser Verbindung in Nordrhein-Westfalen aus.

Der Regierung bescheinigte er ein Versagen in der Euro-Rettungspolitik: "Vor einiger Zeit wäre ein weiterer Schuldenschnitt Griechenlands noch vermeidbar gewesen", so Trittin. Jetzt verschließe sich Finanzminister Wolfgang Schäuble den Realitäten, wenn er diesen ausschließe. Im Gespräch wehrte er sich gegen die Kritik, die Grünen würden in Sachen Energiewende die finanziellen Realitäten außer Acht lassen.

von Tim Gabel

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Der Grünen-Spitzenkandidat gilt im Falle eines Wahlsieges von Rot-Grün als Anwärter auf den Posten des Finanzministers. Einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland will er dann nicht kategorisch ausschließen.

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