Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Trinkwasserbrunnen in Ritterstraße

Kinder- und Jugendparlament Trinkwasserbrunnen in Ritterstraße

Den neuen Brunnen in der Oberstadt soll auf der einen Seite ein Ritter begrenzen, auf der anderen Seite eine Ansicht der Altstadt-Silhouette mit Guckloch zum Schloss.

Voriger Artikel
Bruderherz gibt seine Niere
Nächster Artikel
Waffe im Kampf gegen Demenz

Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments vor dem maßstabgetreuen Rittermodell. Foto: Ulrike Griep, Teamerin KiJuPa

Marburg. Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) wird regelmäßig in städtebauliche Gestaltungsprozesse einbezogen und darf zum Beispiel bei den Spiel- und Aufenthaltsorten in der Oberstadt mitbestimmen.

Auch bei dem aktuellen Vorhaben, einen Brunnen in der Ritterstraße zu errichten, wurde das KiJuPa gebeten, Planungen von Anfang an federführend zu begleiten. Seit Herbst 2012 beschäftigten sich die Jungparlamentarier demnach mit dem Projekt: Sie erkundeten den Standort, diskutierten die Entwürfe der Bildhauerei Trautmann und stimmten in einer KiJuPa-Sitzung darüber ab.

Es gefiel dem KiJuPa sehr gut, dass die drei vorgelegten Entwürfe einen starken Ortsbezug besitzen. So greift ein Entwurf Ornamente der benachbarten Lutherischen Pfarrkirche St. Marien auf, ein zweiter stellt einen Ritter dar und ein dritter zeigt Marburgs Altstadtsilhouette mit Guckloch zum Schloss.

Die Entwürfe wurden sodann auch dem Magistrat, dem Bau- und Planungsausschuss und dem Denkmalbeirat zugeleitet. Diese äußerten sich sehr unterschiedlich. Um möglichst vielen Facetten des Ortes gerecht zu werden und um einen Bezug zu den interaktiven Spiel- und Aufenthaltsorten herzustellen, sprach sich das KiJuPa unter Berücksichtigung der Stellungnahmen der anderen städtischen Gremien einstimmig für eine Kombination des Ritters auf der einen und der Stadtansicht auf der anderen Seite des Brunnens aus.

Bei einem Ortstermin wurde der darauf angefertigte Neuentwurf als ein maßs+tabsgetreues Modell den Vertretern des KiJuPas, Bürgermeister Doktor Franz Kahle (Grüne) sowie Mitarbeitern der Stadtverwaltung von den Bildhauern Rudolf und Jan Trautmann präsentiert.

Infos auf Schrifttafeln

Die anwesenden Jungparlamentarier waren sehr beeindruckt und der KiJuPa-Vorsitzende Lennart Armbrust fasste das Ergebnis am Ende des Termins mit folgenden Worten zusammen: „Das Modell ist sehr gut. Wir bedanken uns sehr bei der Bildhauerei Trautmann, die unsere Wünsche und Anregungen für den neuen Brunnen in der Ritterstraße so wunderbar umgesetzt hat.“

Bürgermeister Doktor Franz Kahle erklärte den jungen Parlamentsmitgliedern, dass versucht werde, die Brunnen-planung nun schnell umzusetzen. Zusätzlich soll mit Schrifttafeln zum einen über die Bedeutung der Ritter und der Ritterstraße informiert werden. Zum anderen soll erklärt werden, dass an dieser Stelle früher ein Trink-wasserbrunnen stand.

Ferner soll eine kleine Bank aufgestellt und die Fläche um den künftigen Brunnen neu gestaltet werden.

Der Brunnen soll in der Ritterstraße an dem Übergang der Ludwig-Bickel-Treppe zur Treppe an der Lutherischen Pfarr-kirche entstehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr