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Touristiker von Stadt undKreis bilden eine Gesellschaft

Fusion Touristiker von Stadt undKreis bilden eine Gesellschaft

Die Fusion der Tourismus-Organisationen von Stadt und Kreis steht unmittelbar bevor: Der „Touristik-Service Marburger Land“ nimmt Anfang Januar 2015 seine Arbeit auf.

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Hartmut Reiße (links) und Klaus Hövel freuen sich über die Kooperation in der neuen Gesellschaft.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. Das gemeinsame neue touristische Logo für die Stadt Marburg und den Landkreis Marburg-Biedenkopf verbindet die Symbole für das Marburger Landgrafenschloss und die Elisabethkirche mit dem Symbol für den durch den Kreis führende Fluss - die Lahn.

Vier weitere Linien stehen für die vier Themenfelder, die in der Service-Organisation demnächst bearbeitet werden sollen: das Thema Städte-Tourismus, das Thema „Natur und Land“ (Kanufahren, Radfahren, Brauchtum und anderes), den Tagungstourismus sowie das Thema „Wellness“. Dies erläuterte Klaus Hövel, der Haupt-Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, bei einer Pressekonferenz im Marburger Rathaus.

Bisher leitet Hövel die „Marburg Tourismus und Marketing Gesellschaft“. Ihm zur Seite steht künftig und noch bis zu seiner bald bevorstehenden Pensionierung Hartmut Reiße. Der Noch-Geschäftsführer der „Tour GmbH“ des Kreises soll zweiter Geschäftsführer der neuen Gesellschaft werden.

Der bisher schon bestehende Kooperationsvertrag der beiden Gesellschaften soll die Grundlage für die neue Zusammenarbeit bilden.

Die neue Gesellschaft soll ab Sommer kommenden Jahres den Namen „Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH“ tragen. Sie soll drei Standorte haben: in Marburg bis zum Umzug in die Stadthalle das Tourismusbüro am Pilgrimstein sowie das Landratsamt und eine Außenstelle in Wetter.

Auf Anfrage der OP betonte Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD), dass die Mitarbeiter-Stärke beider Gesellschaften erhalten bleibe. Insgesamt wird die neue Gesellschaft dann 15 Mitarbeiter haben. Gemeinsame Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung, gemeinsame Personalverwaltung und gemeinsamer Einkauf sowie ein gemeinsames Marketing für die gesamte Region sind Bestandteile der Fusion wie auch ein gemeinsames Reservierungs-System.

Ziel der neuen Tourismus-Struktur sei es, die Stärken von Stadt und Land noch mehr zu bündeln als bisher. „Marburg ist die Lokomotive, aber wir wissen auch, wie groß die Attraktivität des Landkreises ist“, sagte Vaupel. Als Beispiele nannte er den Golfplatz vor den Toren Marburgs in Schönstadt oder das Projekt „Zeiteninsel“ in Argenstein. Es gehe darum, die Entwicklungs-Potenziale der Region zu heben, meinte Landrätin Kirsten Fründt (SPD).

Mit der gemeinsamen Gesellschaft knüpfen Stadt und Landkreis an die touristische Arbeitsgemeinschaft mit dem Titel „Marburger Land“ an, die erst 1976 nach der Gebietsreform beendet wurde.

von Manfred Hitzeroth

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