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Top-Forscher lehrt an Uni Marburg

Geschichte der Kolonialreiche Top-Forscher lehrt an Uni Marburg

Die vakante Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Uni Marburg ist besetzt: Professor Benedikt Stuchtey tritt die Nachfolge von Professor Wolfgang Krieger an.

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Professor Benedikt Stuchtey. Privatfoto

Marburg. Noch ist Professor Benedikt Stuchtey stellvertretender Direktor des Historischen Instituts in London. Doch ab dem 1. Oktober - zum Start des Wintersemesters - wird er von London nach Marburg wechseln. Denn der Spezialist für die Imperialismusforschung vom 18. bis zum 20. Jahrhundert und die Globalgeschichte hat Anfang Juli den Ruf an die Philipps-Universität angenommen. „Wir werden von seiner thematischen Orientierung und seiner internationalen Vernetzung enorm profitieren und versprechen uns viel von dem neuen Kollegen“, betont Professor Wilhelm Winterhager, der Dekan des Fachbereichs Geschichte und Kulturwissenschaften.

Stauchtey folgt auf Krieger

Stuchtey tritt die Nachfolge des aus Altersgründen in den Ruhestand gegangenen Professor Wolfgang Krieger an, der ein international anerkannter Experte für die Geschichte der Geheimdienste war. „Marburg steht bei den Geschichtswissenschaften als Universität wunderbar dar, und es war hochattraktiv, sich dort zu bewerben“, sagte Stuchtey im Gespräch mit der OP.

Einen seiner Schwerpunkte in Lehre und Forschung will er auf die Analyse der Kolonialgeschichte des „britischen Empires“ legen. „Was bedeutet es, dass ein ‚Inselstaat“ zu einer Weltmacht wurde, die global beherrschend wurde?“: Das ist eine der Fragen, die Stuchtey erforscht. Aber seine Forschungsschwerpunkte erstrecken sich auch insgesamt auf die geschichte der europäischen Kolonien in Afrika und Asien und den Vergleich der britischen Vorgehensweise mit dem Auftreten anderer Kolonialmächte wie den Niederlanden, Spanien oder Deutschland. Weitere Themen von Stuchteys Forschungen sind unter anderem die Geschichte Irlands sowie die Geschichte von Adoption und Kindheit.

von Manfred Hitzeroth

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