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Tierschützer schockieren in Marburg

Peta Tierschützer schockieren in Marburg

Menschen lagen in lebensgroßen Fleischverpackungen in der Augustinergasse. Mitglieder von Peta Deutschland, eine Schwesterorganisation von Peta USA, der weltweit größten Tierschutzorganisation warben am Dienstag in Marburg für eine vegetarische Ernährung.

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Tierschützer zeigten in Marburg, wie im Supermarkt verkauftes Menschenfleisch aussehen könnte.

Quelle: Heike Horst

Marburg. Zwei junge Frauen, augenscheinlich blutüberströmt und in lebensgroße Fleischschalen unter Cellophan verpackt, waren gestern Nachmittag unterhalb des Hanno-Drechsler-Platzes ein schockierender Hingucker für Passanten.

Mit dieser Aktion, die zeigte, wie im Supermarkt verkauftes Menschenfleisch aussehen könnte, „wollen wir Menschen auf der Gefühlsebene ansprechen“, sagte Kampagnenleiter Lars Hollerbach.

Nach seinen Angaben würden jährlich allein in Deutschland 500 Millionen Schweine, Kühe und Hühner für den Verzehr getötet. Zumeist in Massentierhaltung würden die Tiere auf viel zu engem Raum gehalten. Ohne Schmerzmittel oder Betäubung werde Hühnern der Schnabel gekürzt und Schweinen der Schwanz abgekniffen.

Um das Leid der Tiere zu beenden gebe es nach Ansicht der Peta-Aktivis ten eine effektive Lösung: die Umstellung auf eine vegetarische beziehungsweise vegane Ernährung. Dafür warb Peta gestern Vormittag in Fulda und am Nachmittag in Marburg. Die Reaktionen der Passanten waren unterschiedlich.

von Heike Horst

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