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Tierschau lässt junge Herzen höherschlagen

Landwirtschaftstag Tierschau lässt junge Herzen höherschlagen

Buntes Treiben, auf vier und zwei Beinen, herrschte am Tag der Landwirtschaft in Amöneburg. Mehr als 5000 Menschen besuchten die Großveranstaltung

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Stolz präsentierten Kinder die jungen Tiere.

Quelle: Ina Tannert

Amöneburg. Den ganzen Sonntag über strömten die Besuchermassen auf das große Veranstaltungsgelände zum ersten, erweiterten Tag der Landwirtschaft. Ein Highlight der Veranstaltung war die traditionelle Kreistierschau, die vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) ausgerichtet wurde. Organisatorin und Schauleiterin Ute Ermentraudt von der Marburger Beratungsstelle des LLH moderierte und überreichte gemeinsam mit Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und Dr. Helmut Otto, Leiter des Kreis-Fachdienstes Landwirtschaft, die Siegerurkunden an die Gewinner des „tierischen“ Wettbewerbs.

Fünf Schäfer stellensich den Aufgaben

Weiterer Publikumsmagnet war das traditionelle Kreisleistungshüten vom Kreisschäferverein Marburg-Kirchhain-Biedenkopf, das dieses Jahr zum ersten Mal als Teil des Landwirtschaftstages ausgerichtet wurde. Die Seriensiegerin der vergangenen Jahre Carmen Wiedemann aus Niederwalgern nahm nicht an der Konkurrenz teil. So starteten fünf alteingesessene Schäfer mit ihren Hunden und stellten sich verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen. Beim Aus- und Einpferchen, Stellen, Brücke, Verkehr und Treiben zeigten die intelligenten und gut ausgebildeten Hütehunde ihr Können. Im Anschluss beurteilten die beiden Wertungsrichter Andrea Gerlach und Ralf Bauer die Zusammenarbeit zwischen Hunden und Hüter. Den ersten Platz des Kreisleistungshütens erreichte Otmar Wirth mit seinen Hunden Esther und Max. Zweiter wurde Manfred Jauernig mit Prinz und Jaques. Den dritten Platz erreichte Harald Pfeil mit Prinz und Max. Vierter wurde Winfried Emmerich mit den Hunden Rex und Dugs. Den fünften Platz erhielt Thomas Wiegand mit Mohr und Barri. „Das war eine gelungene Sache, hier wurde die heimische Landwirtschaft sehr gut präsentiert“, freute sich Organisatorin Ute Ermentraudt über die erfolgreiche Großveranstaltung.

Ergebnisse der Kreistierschau: Die meisten Auszeichnungen erhielten die Teilnehmer Eckhard und Wilfried Hauck aus Gemünden-Schiffelbach. Die Landwirte gewannen mit ihren Holstein-Rindern Siegesplätze in den Kategorien: beste Betriebssammlung, beste Kühe in allen drei Altersstufen jung, mittel und beide Ränge in der Stufe alt sowie die Bronzemedaille der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter für die beste Jerseykuh mit Namen „Maddie“.

Ihre Siegerkuh in der Altersstufe alt, Kuh „Romea“, wurde zugleich Siegerin der Kategorie Miss 2014. Als Wettbewerbssieger erhielt Haus Schiffelbach die Bronzemedaille der LLH für die beste Gesamtleistung, die höchste Auszeichnung des Verbandes. Ebenfalls siegreich ging Karl Gleiser aus Schweinsberg hervor. Sein Betrieb räumte Platz zwei in den Kategorien Betriebssammlung und Kuh mittelalt sowie den Preis für die beste Euterkuh ab. Platz zwei der Kategorie Jungkuh erhielt der Betrieb Schweinsberger/Dersch GbR aus Niederwald. Im Jungrindervorführwettbewerb gewann der 23-jährige Martin Lölkes aus Simtshausen den ersten Preis in der älteren Teilnehmerklasse. Zweite wurde Anne Schäfer aus Laisa.

Sieger bei den jüngeren Vorführern wurde die 12-Jährige Luisa Schäfer aus Laisa. Platz zwei besetzte die 9-jährige Louise Reuter aus Gönnern. Gewinner des Kälberwettbewerbs wurden der 11-jährige Sebastian Dersch aus Niederwald und die 8-jährige Milena Hauck aus Schiffelbach.

Sieger im Pferdewettbewerb wurde Peter Heck aus Caldern mit seiner Siegerstute „Ranja“.

Als schönste Schaf-Gruppe wurde die Suffolk-Herde von Heinrich Quintern aus Schweinsberg prämiert. Oliver Stey aus Stausebach gewann mit seinen bunten deutschen Edelziegen den Preis für die schönste Ziegenherde.

Als bestes Typtier Fleischrinder gewann schließlich der eindrucksvolle Limousin-Bulle „Smart“ von Ulrich Wiedemann aus Silberg die Silbermedaille der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter.

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von Ina Tannert

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