Der Fachbereich Theologie eröffnete das Wintersemester mit einem Symposium zum Gedenken an den berühmten Marburger Theologen Rudolf Bultmann.
Marburg. Die Alte Aula der Universität war Montagnachmittag fast bis auf den letzten Platz besetzt. Der Grund: Der Fachbereich Evangelische Theologie hatte die Semestereröffnung mit dem offiziellen Gedenken an den 125. Geburtstag von Rudolf Bultmann verbunden. Und so saßen im Auditorium neben Erstsemestern und Studierenden auch viele an der Person Rudolf Bultmanns interessierte Zuhörer.
„Bultmann war der bedeutendste Theologe der Marburger Universität im 20. Jahrhundert“, machte der Marburger Theologie-Dekan Professor Peter Dabrock in der Eröffnungsansprache deutlich. Schon bei der Gedenkansprache an Bultmanns Grab auf dem Marburger Hauptfriedhof an seinem 125. Geburtstag im August hätten einige seiner Schüler über die prägende Kraft des theologischen Lehrers Bultmanns berichtet.
Deswegen sei es besonders sinnvoll, ein Symposium über ihn mit einer Semestereröffnung zu verknüpfen. „Glauben und Verstehen“: Diesen Grundsatz habe der Neutestamentler Bultmann stets in seinen Vorlesungen mit Leben gefüllt, so Dabrock.
von Manfred Hitzeroth
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